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Harmenings eilen von Sieg zu Sieg

Judo-Familie aus Obernkirchen Harmenings eilen von Sieg zu Sieg

Die Harmening-Brüder vom MTV Obernkirchen befinden sich weiter in bestechender Form. Zwei Starts, zwei Siege: Die Judoka haben die Konkurrenz überzeugend geschlagen.

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Judo. In Garbsen fand das Budo-kwai-Pokalturnier statt, bei dem sich über 400 Sportler aus dem Norddeutschen Raum um die Klassensiege bewarben. Luca Harmening trat in der Klasse bis 37 Kilogramm an. In der Auftaktbegegnung gab es trotz vorzeitigem Erfolg Sorgenfalten bei Coach Olaf Quest. Bei seiner Spezialtechnik, einem Überwurf, verdrehte sich Luca leicht das Knie und kam humpelnd von der Matte. Eine kurze Überprüfung ergab aber die volle Belastbarkeit des Knies, was der Viertelfinal-Gegner aus Godshorn direkt zu spüren bekam. Auch dieser musste vorzeitig das Feld räumen. Harmening erreichte das Halbfinale, wo ihn der Hannoveraner Böhm nur eine knappe Minute Paroli bieten konnte. Auch das Finale gegen den Bremer Kern endete vorzeitig, sodass Harmening den Turniersieg holte.

 Ähnlich überlegen gestaltete Ayke Harmening seinen Wettkampf bis 40 Kilogramm. Mit vorzeitigen Siegen gelangte er ins Halbfinale. Dort gab es einen harten Fight gegen den Höxteraner Tim Schlenke, der bereits mehrfach in Obernkirchen das Training besucht hatte. Da sich beide Kämpfer gut kannten, konnte keiner den anderen überraschen und so ging der Kampf über die volle Distanz. Harmening siegte mit einem halben Punkt. Im Finale wartete der Norddeutsche Meister Maxim Denchyk aus Hannover. Bereits der zweite Angriff brachte den Hannoveraner in die Bodenlage. Harmening nahm den Bodenkampf sofort an und setzte einen Haltegriff an, aus dem es für Denchyk kein Entkommen mehr gab. Die in Garbsen ebenfalls angetretenen Fynn Werner und Luis Konze konnten sich an diesem Tag nicht im Vorderfeld platzieren.

 Bereits am folgenden Tag ging es dann in Witten für die Harmenings gegen die Westdeutsche Konkurrenz weiter. Das Duo wurde von Bruder Fabio Harmening und Kevin Meimbresse, die am Vortag noch passen mussten, unterstützt. Eine erste Schrecksekunde gab es auf der Waage, denn Ayke brachte das Gewicht von 40 Kilogramm nicht, was dazu führte, dass er ins Limit bis 43 Kilogramm aufrücken musste. Nach einem Freilos in Runde eins gab es einen vorzeitigen Sieg gegen Pospichl aus Ibbenbüren. Im Halbfinale wurde der Münsteraner Hohmann bezwungen und auch im Finale wartete mit Marc Fugmann ein Sportler aus Münster, der dazu noch im Viertelfinale Aykes Bruder Fabio ausgeschaltet hatte. Ayke gelang mit einem weiteren vorzeitigen Sieg die Familienrevanche. Fabio erreichte den Bronzekampf und holte sich den 3. Platz.

 In der 37-Kilogramm-Klasse startete Luca mit einem Freilos und schlug im Viertelfinale den Münsteraner Perk. Im Halbfinale wartete der Lokalmatador Prigge. Dieser wurde ebenfalls vorzeitig bezwungen. Der Gronauer Keil, der im Viertelfinale Kevin Meimbresse bezwungen hatte, schaffte es im Finale nicht, das reguläre Kampfende zu erreichen – Luca triumphierte. Kevin Meimbresse schlug in der Trostrunde den Münsteraner Peuker. Im Bronzekampf unterlag er dann Prigge aus Witten. seb

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