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Harte Arbeit für GWD

Handball Harte Arbeit für GWD

Zwei Auswärtsspiele binnen 48 Stunden warten auf den Erstligisten GWD Minden. Morgen Abend hält sich die Anreise in Grenzen, beim TuS N-Lübbecke wartet um 19.45 Uhr das Derby der 1. Liga schlechthin auf die Grün-Weißen.

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Nils Torbrügge (Mitte) könnte in den Mittelblock rücken.

Quelle: hga

Handball.  Schon morgen macht sich GWD dann auf die lange Fahrt zur HBW Balingen-Weilstetten. Allerdings überstrahlt das anstehende Derby alles, die Lübbecker Kreissporthalle wird aus allen Nähten platzen. Insbesondere die GWD-Fans erwarten, dass ihre Mannschaft nach der 24:30-Heimpleite gegen die HSG Wetzlar diesmal anders auftritt. „Die Mannschaft hat sich nicht als Mannschaft präsentiert“, konstatierte GWD-Coach Horst Bredemeier eine schwache Leistung. Es sei ein schlechter Auftakt gewesen, aber die Saison sei noch sehr, sehr lang, so „Hotti“.

 Ähnlich sieht es GWD-Coach Goran Perkovac, der zu große Erwartungen an sich selbst als Grund für den emotionslosen, vor allem aber ohne jede Einstellung vorgetragenen Auftritt vermutete. „Das ist ein Spiel, das kann wieder passieren, wir müssen es schnell vergessen“, erklärt Perkovac. Auf seinen schwedischen Mittelmann Dalibor Doder muss der Coach an diesem Wochenende verzichten. Dessen Knieverletzung stellte sich als Prellung heraus. Für Doder wird Christopher Kunisch, Mittelmann der Reserve, aus der 3. Liga in den Erstliga-Kader aufrücken. Kunisch hat bereits mehrfach am Training der Ersten teilgenommen, kennt deren Spiel und wird sich problemlos integrieren. Konsequenzen wird es in der Abwehrformation geben, der Mittelblock aus Marco Oneto und Miladin Kozlina wird verändert. „Es gibt sicher Positionen, wo ich nicht zufrieden war“, räumt Perkovac ein. Zu näheren Angaben war er nicht bereit, aber es liegt nahe, dass Nils Torbrügge für Oneto von Beginn an in die Abwehr rückt. Denn auf die Abwehr wird es ankommen, sie muss die Rückraumschützen der Gastgeber in den Griff bekommen. Drago Vukovic erzielte beim 30:25-Auswärtserfolg gegen den HC Erlangen acht Treffer, seine Kreise müssen unbedingt eingeengt werden.

 Das wird viel Aggressivität und eine hohe Beweglichkeit nach vorn erfordern, um den TuS im Rückraum zu stören. Für Perkovac bleibt es ein Spiel wie jedes andere. Der Trainer erwartet eine physisch präsente und eingespielte Mannschaft mit Vukovic als Drahtzieher. Die Spielweise sei bekannt, man müsse ein gutes Rezept dagegen finden, so der Coach.

 Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, morgen geht es dann nach Balingen. Aussagen für das Spiel sind nicht zu machen, allein das Nichtwissen darum, wer nach dem Derby möglicherweise verletzt ausfällt, macht das unmöglich. GWD setzt daher auf bekannte Möglichkeiten: Wenig technische Fehler, aggressiv spielen und kämpferische Qualitäten einbringen. „Wenn wir aus den zwei Spielen zwei Punkte holen, bin ich zufrieden“, sagt Perkovac. Die Begegnung in Balingen beginnt am Sonntag um 15 Uhr.hga

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