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Hasselbring fordert Siegeswillen

HSG Schaumburg Nord in der Oberliga gegen SV Alfeld gefordert Hasselbring fordert Siegeswillen

Mit einem Heimspiel gegen die SV Alfeld setzt Oberligist HSG Schaumburg Nord die Saison nach der Osterpause fort. Der MTV Großenheidorn reist zum TV Jahn Duderstadt. Der Landesligist MTV Obernkirchen ist im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Anderten II nur Außenseiter.

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Maximilian Dohmeier (rechts) will mit der HSG Schaumburg Nord den fünften Tabellenplatz verteidigen.

Quelle: hga

Handball. Oberliga: HSG Schaumburg Nord – SV Alfeld (Sa., 18 Uhr): Von der Tabellensituation her gesehen steht die von JörgHasselbring trainierte HSG in der Favoritenrolle. Während der Gastgeber das Ziel hat, seinen aktuellen fünften Rang zu verteidigen, steht der Gast auf Rang 15 und somit als Tabellenvorletzter schon mit einem Bein in der Verbandsliga. Bei drei Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz kann der Gast den Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr realisieren.

 Die HSG muss sich auf Kampf einstellen, Alfeld wird vermutlich gerade in der Abwehr über hohe körperliche Präsenz sein Glück suchen. Gerade zu Beginn des Spieles muss der Gastgeber über die eigene Körpersprache sofort deutlich machen, wohin die Sache führen soll.

 „Es geht um den Willen, zu gewinnen. Das muss man von der Mannschaft fordern“, erklärt Hasselbring. Seine Mannschaft habe die aktuelle Situation – Julian Frädermann, Maik Bodenburg und Torhüter Timo Wilke fallen weiter aus – gut verarbeitet, so der Coach. Maximilian Dohmeier kehrt nach seinem Bänderriss in den Kader zurück.

TV Jahn Duderstadt – MTV Großenheidorn (Sa., 18 Uhr): Zwei Serien stehen auf dem Prüfstand, wenn Oberligist MTV Großenheidorn nach weiter Anreise beim Tabellenzehnten TV Jahn Duderstadt antritt.

 Es sind ziemlich konträre Serien, um die es geht. Der Gastgeber will nach fünf Pleiten in Folge das halbe Dutzend unbedingt vermeiden. Die von Goran Krka und Christopher Treder trainierten Seeprovinzler wollen nach sechs Siegen in Folge den siebten nachlegen. „Es kommt darauf an, wie wir drauf sind“, meint Krka. Die Pause über Ostern sei nicht das Beste für seine Mannschaft gewesen, so der Coach.

 Aber Krka nimmt es, wie es kommt: „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“

 Es sei ein Auswärtsspiel und somit erst einmal eine schwere Aufgabe zu erwarten, so Krka. Die Seeprovinzler sollten sich auf einen hochmotivierten Gegner einstellen. Denn gerade in eigener Halle wird Duderstadt alles daransetzen, die Pleitenserie zu durchbrechen.

 Für Krka hat der Gastgeber einen der besten Kader in der Liga, der Topspiele aber auch Flops abliefert. Als entscheidend sieht Krka die Lösung der Aufgabe an, die Duderstadt mit seiner 3:2:1-Abwehr stellen wird.

Landesliga: MTV Obernkirchen – TSV Anderten II (So., 17 Uhr): An der Rollenverteilung ändert auch der vor der Osterpause erkämpfte Auswärtssieg beim Tabellenführer SF Söhre nichts. Für den von Mike Bezdicek trainierten Tabellenzehnten geht es weiter um den Klassenerhalt. „Es wird sehr schwer und es muss wieder vieles passen. Anderten ist in seiner Besetzung unberechenbar“, beschreibt Bezdicek die Situation. Denn in der Drittliga-Reserve werden vermutlich einige Bundesliga-A-Junioren auflaufen, die ihre Saison bereits beendet haben.

 Hohes Tempo und wenige Fehler zeichnen den Gast aus, je nach Besetzung ein nur schwer zu bremsender Gegner. Aber Obernkirchen sammelte beim überraschenden Sieg gegen Söhre viel Selbstvertrauen. „Wir wollen unsere Leistungskapazität auf die Platte bringen“, kündigt Bezdicek den Willen zum Kampf an. Man wolle den Gast richtig ärgern, so der Coach.

 Anwurf: Sonntag, 17 Uhr. hga

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