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Handball Heimpleite

Der Start ging daneben: Im ersten Punktspiel des neuen Jahres unterlag in der Herren-Regionsoberliga der VfL Stadthagen gegen die Reserve des MTV Großenheidorn II mit 26:31 (17:14).

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Sport-Schnipsel vom 14. Januar

Philip Leinert (links) ist mit sechs Treffern bester Stadthäger Torschütze.

Quelle: hga/Archiv

Handball. Regionsoberliga Herren: VfL Stadthagen – MTV Großenheidorn II 26:31 (17:14).

Tobias Baumgarten fehlte verletzt, der VfL hielt das Spiel bis zum 8:8 offen. Im Anschluss steigerte sich der VfL, fuhr aus einer stabilen Deckung heraus schnelle Gegenangriffe und lag zur Halbzeit 17:14 in Führung. Die Seeprovinzler fanden nicht zu ihrem Spiel und blieben hinter den Erwartungen. „Die erste Halbzeit war nicht unsere beste“, erklärte MTV-Coach Patrick Robock.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Während die Seeprovinzler richtig ins Laufen kamen, baute der VfL ab, fand kein Mittel gegen die schnelle Mitte der Seeprovinzler. Der Spielfluss ging verloren, der Gast drehte das Spiel und zog auf 24:20 weg. Mit Christian Bienelt hatte der Gast einen überragenden Torhüter auf dem Platz. Diesen Rückstand holte der VfL nicht mehr auf, die Seeprovinzler spielten die Sache sicher zu Ende. „Mit dem Endergebnis bin ich zufrieden“, sagte Robock.

VfL: Leinert 6, Fischer 5, Kölling 4, Harmening 3, Knopf 3, Harting 2, Drinkhut 1, Spiekermann 1, Vehling 1. MTV II: Neuenfeld 8, Lubs 8, Kassbaum 5/2, Reese 3, Orth 3, Thisius 2, Herbst 1, Birth 1.

HSG Schaumburg Nord III – MTV Rohrsen 19:30 (12:15).

Die dritte Mannschaft der HSG Schaumburg Nord bleibt im Abstiegskampf stecken. „Eigentlich haben wir uns selbst geschlagen“, erklärte Coach Christian Schrödter. In der ersten Halbzeit spielte die HSG stark, war kämpferisch verbessert. Über 3:3, 6:7 und 10:11 befand sich die HSG mit Rohrsen auf Augenhöhe. Nur die große Schwäche beim Abschluss verhinderte, dass der Gastgeber deutlich in Führung ging. Der Knackpunkt im Spiel kam fünf Sekunden vor Ende der ersten Hälfte.

Der bis dahin stark spielende Torben Menzel sah nach einem Foul die Rote Karte. Im Anschluss standen nur noch zwei Auswechselspieler zur Verfügung, Menzel fehlte zudem als vorgezogener vor der Abwehr und in der Angriffsmitte. In Hälfte zwei brach die HSG über 16:21 und 17:26 ein, zunehmend fehlte die Kraft. „Aber die Einstellung hat wirklich gepasst, darauf können wir aufbauen“, sagte Schrödter.

HSG III: Dargel 4, Fischer 4, Schulz 3, Stiller 3, Gebken 2, Menzel 1, Hanke 1, Meyer 1.

Regionsoberliga Frauen: HSG Schaumburg Nord II – HF Aerzen 21:14 (12:6).

Die HSG-Reserve fuhr gegen den unmittelbaren Konkurrenten zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt ein. „Jeder hat begriffen, dass wir uns im Abstiegskampf befinden, das war deutlich an der Einstellung meiner Mädels sichtbar“, erklärte HSG-Coach Dirk Göbel. Es ging um viel, das machte sich durch einen von beiden Seiten nervös geführtem Auftakt bemerkbar. Zwar stand die HSG-Abwehr sicher, aber der Angriff ließ zu wünschen übrig.

Erst als Aerzen nach acht Minuten das erste Tor warf, wachte die HSG-Reserve auf. Plötzlich stimmte das mannschaftliche Auftreten, im Tor waren Stephanie Berla und Lisa Teuber ein sicherer Rückhalt. Über 7:2 und 10:4 führte die HSG zur Pause 12:6. Auch in Hälfte zwei ließ sich die HSG trotz eines Durchhängers nicht stoppen. Sabrina Drewes zeigte mit acht Toren eine starke Leistung. Lediglich die gegen Spielende auftretenden technischen Fehler missfielen Göbel. „Diesen Punkt müssen wir noch abschalten“, so der Coach.

HSG II: Drewes 8, Blume 3, Müller 3, Anders 2, Reese 2, Meyerhoff 2, Bock 1.

SV Alfeld – MTV Großenheidorn II 21:37 (8:17).

Ohne große Mühe hat die MTV-Reserve beim punktlosen Tabellenschlusslicht gewonnen. „Man hat gemerkt, dass Alfeld im spielerischen Bereich noch nicht so weit ist“, erklärte MTV-Coach Björn Biester. Die sehr junge Alfelder Mannschaft hat sicher Potenzial für die Zukunft, gegen die mit angeschlagenen Spielerinnen angetretenen Seeprovinzlerinnen war sie überfordert. Alfeld wurde dem Gast nie gefährlich, bei den Seeprovinzlerinnen lief es im Angriff auf allen Positionen rund.

„Es gab nicht viel zu verteidigen“, konstatierte der Coach einen zu harmlosen Angriff der Gastgeber. Spielerinnen wie Pia Wittbold nutzten die Gelegenheit um Selbstbewusstsein zu tanken.

MTV II: Kuhn 9, Franziska Battermann 7, Pohler 6, Lodzig 5, Wittbold 3, Höhne 3, F. Battermann 2, Bursian 1, Wundrack 1. hga

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