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Hengst trifft MTV ins Mark

HANDBALL Hengst trifft MTV ins Mark

Der Handball-Oberligist HSG Schaumburg Nord hat das Derby beim MTV Großenheidorn durch ein Tor von Nikolai Hengst in allerletzter Sekunde mit 30:29 (12:12) gewonnen.

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Torschütze Nikolai Hengst (links) und Vorlagengeber Philipp Reinsch freuen sich über ihren Coup in letzter Sekunde.

Quelle: hga

GROSSENHEIDORN.. Der Sieg war mehr als glücklich, wurde bejubelt und löste teils hoch emotionale Diskussionen aus. 59 Minuten lang war das Spiel spannend, mit wechselnden Führungen, aber ohne große Stimmungswellen verlaufen. Die Meinungen der Fans entzündeten sich an den Entscheidungen der Unparteiischen Thomas Determann und Markus Richter, die mit zwei Entscheidungen in der Schlussminute den Spielausgang beeinflussten.

 Beim Stand von 29:29 waren die Hausherren knapp eine Minute vor Spielende in Ballbesitz. Louis Fuhlrott wurde auf der rechten Außenbahn angespielt, nahm den Ball auf und startete Richtung Tor. Alexander Müller versuchte eine Abwehr, bewegte sich dazu teilweise durch den Kreis, stoppte seine Bewegung so, dass Fuhlrott nicht mehr ausweichen konnte. Die Schiedsrichter entschieden zum Entsetzen der Seeprovinzler auf Stürmerfoul und nicht auf Siebenmeter. Im Gegenzug gab es noch einen Freiwurf für die Gäste.

 Der Freiwurf war berechtigt, der Pfiff der Schiedsrichter zum Anhalten der Zeit kam bis auf einen Sekundenbruchteil zeitgleich mit der Schlusssirene. Somit musste der Freiwurf eigentlich aus dem Stand direkt ausgeführt werden, aber wieder zum Entsetzen der Gastgeber hängten die Unparteiischen drei Sekunden Spielzeit dran. Somit durfte die HSG noch einen Pass spielen, Philipp Reinsch legte Hengst den Ball in den Sprungwurf. Über die MTV-Abwehr fand der Ball den Weg ins Tor – 30:29.

 MTV-Coach Marc Siegesmund war richtig sauer: „So ein Derby hat bessere Schiedsrichter verdient. Das letzte Ding gegen Fuhlrott war definitiv ein Siebenmeter, dann machen wir das 30:29.“ Es sei auf alle Fälle spannend gewesen, man habe gesehen, dass durch den Ausfall von Christian Reese eine führende Persönlichkeit auf dem Feld gefehlt habe, so der Coach. „Unsere Abwehr war nicht so, wie man sich das vorstellt.“

 „Ich finde, wir sind der glückliche Sieger, hätten das Spiel aber vorher entscheiden können oder müssen“, meinte HSG-Coach Sebastian Reichardt. Es sei von beiden ein gutes Spiel gewesen, die Schiedsrichter hätten gut geleitet. „Das mal hier und da vielleicht eine Fehlentscheidung da ist – das ist halt so. Wir freuen uns hier und heute über den Derbysieg“, erklärte Reichardt.

MTV: Bokeloh 7, N. Hermann 7, Borgmann 6, Fuhlrott 2, T. Hermann 2, Ritter 2, Otte 2, Nolte 1.

HSG: Hengst 8, N. Blanke 7/6, Lüer 6, Blazek 3, Thieme 3, Dohmeier 2, Reinsch 1.

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