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Herzensangelegenheit

Fußball Herzensangelegenheit

Er ist wieder da: Nach sechsjähriger Tätigkeit beim VfL Münchehagen kehrt Dittmar Schönbeck zu seiner „alten Liebe“ TuS Niedernwöhren zurück und soll den Tabellenvorletzten vor dem Abstieg aus der Bezirksliga retten.

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Zeit zurückgedreht: Dittmar Schönbeck ist wieder Trainer beim TuS Niedernwöhren.

Quelle: ph

Fußball. Sportredakteur Sebastian Blaumann sprach mit dem 65-Jährigen. Aus dem Ruhestand zurück auf die Trainerbank. Mussten Sie lange überlegen, als die Anfrage des TuS Niedernwöhren kam?

 Ich bin seit 60 Jahren Mitglied beim TuS Niedernwöhren. Das ist mein Verein, das ist mir eine Herzensangelegenheit. Außerdem habe ich noch großen Spaß, mit jungen Spielern zu arbeiten, deshalb habe ich mich nicht lange geziert und packe die Aufgabe an. Ich genieße die Rückendeckung des Vereins und der Mannschaft. Die Aufgabe ist bis zum Saisonende befristet. Sie sind seit einer Woche im Amt. Wie beurteilen Sie den Zustand der Mannschaft?

 Die Jungs sind willig, wollen den Klassenerhalt schaffen. Wir haben schon einige Einheiten gemacht, die Mannschaft ist besser als ihr jetziger Tabellenstand. Der Weg zum Klassenerhalt führt nur über Maloche und Teamgeist. Mit Über-den-Kopf-streicheln, geht nichts. Das muss jedem Spieler klar sein. Die Truppe muss gewillt sein, alles zu geben. Mit Benjamin Doering hat ein wichtiger Spieler nach dem Reuther-Aus seinen Rückzug mitgeteilt. Ist diese Entscheidung endgültig oder versuchen Sie den Spielgestalter umzustimmen?

 Das ist die Entscheidung von Benjamin. Ich kann diese aber nicht nachvollziehen. Eigentlich spielt man für den Verein und nicht für den Trainer. Ich akzeptiere seinen Entschluss. Wird der TuS Niedernwöhren im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv oder greifen Sie auf die talentierten Spieler von den A-Junioren zurück? Der Nachwuchs ist Tabellenführer in der Bezirksliga!

 Ich werde natürlich das Gespräch mit unserem erfolgreichen JSG-Trainer Fabian Stapel suchen. Aber eines ist auch klar: Die A-Junioren sollen nur im Notfall aushelfen. Mir ist lieber ein Youngster im Team als ein Altherrenspieler. Denn der Nachwuchs ist unsere Zukunft. Neuzugänge in der Winterpause zu verpflichten, ist traditionell sehr schwierig. Die Ablöse ist frei verhandelbar, da werden utopische Summen verlangt. Es ist auch nicht leicht, Spieler zu finden. Ich setze auf den vorhandenen Kader und hoffe, in einigen wichtigen Spielen auf die A-Junioren zurückgreifen zu können. r

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