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Herzlichen Glückwunsch, Frank Malisius

Lokalsport / Altherrenfußball Herzlichen Glückwunsch, Frank Malisius

Das war ein Riesenerlebnis für Frank Malisius. Die Meisterschaft des Ü-50-Cups war vom Deutschen Fußball-Bund im Olympiapark in Berlin super organisiert worden.

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Im Endspiel unterliegt Gastspieler Frank Malisius mit 96 in Berlin dem NSF Gropiusstadt.

Quelle: cb

Altherrenfußball. Am Ende trennten die „Roten“ nur ein Tor vom ganz großen Erfolg. Sieger wurde erneut der NSF Gropiusstadt – ein Verein aus dem Berliner Stadtteil Neukölln. Roman Wojcicki, einer von Hannovers Pokalhelden aus dem Jahr 1992, wurde zum Torschützenkönig des Turniers geehrt.

Sind Sie noch von Jörg Schmadtke verpflichtet worden?

 Frank Hartmann – Ex-Profi von Hannover 96 (170 Spiele) und Bayern München (20) – hat den Kontakt hergestellt. Und, weil der VfR Evesen keine Ü-50-Mannschaft besitzt, durfte ich als sogenannter Gastspieler mitwirken.

Apropos VfR Evesen: Sie waren sieben lange Jahre Trainer beim Bückeburger Stadtteilverein. Nach der seinerseits für viele schon überraschenden Trennung ist bislang noch keine spürbare Besserung zu sehen. Der VfR rangiert auf einem Abstiegsplatz in der Bezirksliga. Woran liegt es?

 „Dazu sage ich besser nichts. Nur so viel: Von dem ursprünglichen Gedanken, sich vernünftig und richtig zu positionieren, den einst die Vereinsleitung mit dem Trainer umsetzen wollte, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ganz im Gegenteil: Es ist alles über den Haufen geworfen worden. Heute entscheiden beim VfR die Spieler, wohin der Weg führt – leider. Ich habe stets Spieler abgelehnt, die nur des Geldes wegen kommen wollten. Von der einstigen Philosophie ist nichts mehr übrig geblieben. Und was noch fataler ist: Es gibt kein Konzept. Dabei braucht man doch nur ein paar Kilometer weiter zu blicken, um Anschauungsunterricht zu nehmen. Das Ganze ist ja völlig unabhängig von der Spielklasse zu sehen.

Ihre Fußballschuhe schnüren Sie aber weiterhin für den VfR.

 „Wie in jungen Jahren trete ich auch heute noch mit einer innigen Liebe gegen den Ball. Fußball spiele ich primär für mich – und dann natürlich für die Mannschaft. Mit unserer Altherrentruppe haben wir in den letzten Jahren große Erfolge – Kreismeister und Pokalsieger – erzielt und gefeiert. Im Verein aber sind wir isoliert: Keine lobenden Worte, keine Glückwünsche von den Oberen.

Sie sind jetzt 55 Jahre alt. Oder jung?

 Ich halte es wie mit meinem Nachbarn „Spatz“ Seifert, der auch mit 70 Jahren noch im Feld spielte: Solange du gesund bist und es dir noch einen Riesenspaß macht, gibt es keine Grenzen. cb

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