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Historischer Tiefstand

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Zwei Extreme haben den diesjährigen Barbarossa Swim Cup ausgezeichnet: Noch nie verzeichnete das von den Schwimm- und Sportfreunden Obernkirchen ausgerichtete Schwimmfest eine so schwache Beteiligung sowohl an Vereinen als auch Aktiven.

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Jeanne Mundorf von den SSF Obernkirchen kämpft sich im 200-Meter-Lagen-Finale der Jahrgänge 2001/2002 zum Sieg.

Quelle: jp

Schwimmen. Zum zweiten erlebten Schwimmer, Kampfrichter, Trainer und Betreuer dabei jedoch im Obernkirchener Sonnenbrinkbad so sommerlich warme und angenehme Wetterverhältnisse, wie sie ebenfalls in der mittlerweile 23-jährigen Geschichte des Barbarossa Swim Cups eine Seltenheit gewesen sein dürften.

 Mehrere große, parallel stattfindende Wettkämpfe wie das Arena Meeting der Wasserfreunde 98 Hannover sowie die Bezirksmeisterschaften des Bezirksschwimmverbandes Braunschweig hatten dafür gesorgt, dass die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf den historischen Tiefststand von nur sieben Vereinen und 162 Aktiven zusammengeschmolzen war. Auch Dauersieger TV Jahn Wolfsburg hatte den Bezirksmeisterschaften in der Löwenstadt den Vorzug gegeben. Erwartungsgemäß wurde der Kampf um den punktbesten Verein beim 23. Barbarossa Swim Cup eine vergleichsweise unspektakuläre Angelegenheit: Die gastgebenden Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen ließen mit 591 Punkten den SC Stadthagen (356 Punkte) und den Hamelner Schwimmverein (262 Punkte) uneinholbar hinter sich. Knapp geschlagen im Rennen um Platz drei wurde der VfL Bad Nenndorf mit 247 Punkten.

 Gewinnerin des Horst-Sorban-Pokals für die beste weibliche Leistung über 400 Meter Lagen wurde Kati Maaß (SC Stadthagen) in 6:03,87 Minuten vor Mia Ohlrogge (VfL Bad Nenndorf) und Denise Busch (Hamelner Schwimmverein). Ohlrogge schwamm dabei für den VfL Bad Nenndorf neuen Vereinsrekord. Der SSFO-Pokal für die beste männliche Leistung über 400 Meter Lagen ging an Tom Bußian vom Hamelner Schwimmverein, der dabei Maik Lamp und Lukas Ahrens vom VfL Bad Nenndorf hinter sich ließ.

 Höhepunkt des Barbarossa Swim Cups waren einmal mehr die 200-Meter-Lagen-Finalläufe im vierten Wettkampfabschnitt um die begehrten Medaillen aus Obernkirchener Sandstein. Im Finale der Jahrgänge 2005/2006 gewannen Maja Reuther (SC Stadthagen) vor Annika Busch (Hamelner Schwimmverein) und Luna Drechsel (SC Stadthagen) sowie Jonas Dube (SGS Bückeburg) vor Luk Urbat (SC 80 Porta) und Johannes Lüth (SSF Obernkirchen). Dube profitierte dabei von der Disqualifikation des Portaners Tim Deterding. Bei den Jahrgängen 2003/2004 weiblich gewann Mareike Nottmeier (Hamelner Schwimmverein) vor Stella Drechsel (SC Stadthagen) und Judith Tschiersch (WSG Wunstorf). In den Jahrgängen 2003/2004 männlich machten die Obernkirchener Brüder Jannis und Nicolas Goldbach den Sieg unter sich aus: Jannis, der jüngere von beiden, gewann knapp vor seinem Bruder.

 Über 200 Meter Lagen weiblich der Jahrgänge 2001/2002 erwies sich Jeanne Mundorf von den Schwimm- und Sportfreunden Obernkirchen erneut als Kämpfernatur erster Güte: Über die ersten beiden Lagen bereits klar geschlagen kämpfte sie sich in einer rasanten Aufholjagd über die 50 Meter Brust und die 50 Meter Freistil an Vereinskameradin Milena Kirsten vorbei zum Sieg. Dritte wurde die Wunstorferin Mirja Nöthlich. Bei den Herren 2001/2002 gewann Malte Offensand (Hamelner Schwimmverein) vor Fabio Harmening (SSF Obernkirchen) und Eric Maaß (SC Stadthagen). Bei den Damen der Jahrgänge 1999/2000 machte Mia Ohlrogge das Rennen vor Lea Weiß (SC 80 Porta) und Sarah Elisabeth Feike (SC Stadthagen), bei den Herren gewann Tom Bußian (Hamelner Schwimmverein) vor den beiden Stadthägern Frederik Ehmke und Aaron Blume. Bei den Damen 1998 und älter schlug die 31-jährige Elena Simon vom SC Stadthagen sieben Sekunden eher an als ihre Vereinskameradin Kati Maaß. Dritte wurde die Obernkirchenerin Denisa Kirsten. Bei den Herren 1998 und älter wurde das Finale über 200 Meter Lagen eine reine Bad Nenndorfer Angelegenheit: Kevin Lamp gewann vor Timo Klußmann und Nico Többe. jp

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