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Handball Hoffnung spielt mit

Erstligist GWD Minden hat vor dem letzten Heimspiel der laufenden Saison eine brutale und dramatische Ausgangsposition: Gegen den SC Magdeburg muss ein Sieg her, um noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

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Der ehemalige Magdeburger Marco Oneto (rechts) muss mit GWD Minden gegen seinen alten Verein gewinnen.

Quelle: hga

Handball. Geht das Spiel verloren, kann GWD für die 2. Liga planen. Aus eigener Kraft sei der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen, so GWD-Coach Frank Carstens. „Dass wir gegen Magdeburg unbedingt gewinnen müssen, war aber schon vorher klar“, erklärt Carstens. GWD belegt mit 23:45-Punkten Platz 16, den ersten von vier Abstiegsplätzen. Auf Platz 15, dem rettenden Ufer, liegt der TBV Lemgo mit 25:43-Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis. Eine Heimniederlage gegen Magdeburg bedeutet bei dann noch einem Spiel den sicheren Abstieg in die 2. Liga. Zudem haben sich die TSG Lu-Friesenheim mit 23:45-Punkten auf Rang 17 sowie der HC Erlangen mit 22:46-Punkten auf Rang 18 in Schlagweite zu GWD positioniert.

„Lemgo ist um eine Nasenspitze vorn, wir werden versuchen, die beiden letzten Spiele zu gewinnen, um da zu sein, wenn Lemgo schwächelt“, hofft GWD-Manager Horst Bredemeier auf ein Wunder. Sowohl Bredemeier als auch Carstens haben bei der Mannschaft „hohe Konzentration und Leidenschaft“ ausgemacht. Dazu hoffen beide auf die Unterstützung der Zuschauer. „Das ist ein ganz wichtiger Faktor“, unterstreicht Carstens die Wichtigkeit des „achten Manns“. Bis Mitte der Woche waren bereits 2700 Karten im Vorverkauf weg, es deutet alles darauf hin, dass die Fans die Grün-Weißen nicht im Stich lassen. „Die Fans können das Zünglein an der Waage sein“, hofft Carstens.

Die Grün-Weißen tragen der Bedeutung des Spiels Rechnung. Es wird vor Spielbeginn keine der sonst zu diesem Zeitpunkt üblichen Verabschiedungen von Spielern geben. „Kein Firlefanz“, meint Bredemeier. Man habe nach Rücksprache mit den Spielern so entschieden, um hochkonzentriert in das Spiel zu gehen, so „Hotti“. Mit Marco Oneto, Gerrie Eijlers, Moritz Schäpsmeier und Christoph Steinert stehen vier Spieler in Reihen von GWD, die zuvor beim SCM spielten.

Der Tabellenvierte hat eine tolle Saison gespielt, muss aber in Minden auf Mittelmann Marko Bezjak verzichten. Bezjak zog sich eine Handverletzung zu, damit fehlt ein wichtiger Kreativspieler der Gäste. Als Ex-Trainer der Gäste kennt Carstens den Gegner genau. „Sie haben eine gute Verteidigung und ein hervorragendes gemeinsames Umschalten“, sagt Carstens. Der SCM würde auf dem Weg nach vorn extrem viel Druck machen, so der Coach. Eine lockere Einstellung des Gegners erwartet niemand. „Die werden nicht abschenken“, seufzt Bredemeier, der sich einen weniger widerstandsfähigen Gegner gewünscht hätte.

Anwurf:  Freitag, 19.45 Uhr. hga

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