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„Igeltaktik“ hält bis zur Halbzeit

Oberliga „Igeltaktik“ hält bis zur Halbzeit

Eine 0:3-Niederlage beim Tabellenzweiten Lüneburger SK, das hört sich zunächst einmal ziemlich planmäßig an. Doch lange Zeit sah es so aus, als wenn die defensive Strategie des VfL Bückeburg aufgehen würde. „Wir haben gut gekämpft, wir hatten die richtige Taktik, aber die individuelle Klasse Lüneburgs setzte sich durch“, erklärte VfL-Sprecher Murat Akgün.

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Quelle: dpa

Von Jörg Bressem

Oberliga. Trainer Timo Nottebrock versuchte es mit einer Igelvariante, ließ Alexander Bremer auf der Bank, hatte keinen echten Stürmer vorne. Bennett Heine hatte die Aufgabe, Lüneburg zu beschäftigen. In der Innenverteidigung spielte Nils Rinne für den gesperrten Pascal Könemann und als Verteidiger löste Bastian Schmalkoch Jannis Städter ab. Mit der interessanten taktischen Version hatten die Platzherren gewaltige Probleme. Sie spielten netten Fußball, sie waren besser, aber sie kamen zunächst zu keinerlei Torchancen.

Die Taktik schien zu greifen, zumal der VfL Bückeburg bei seinen Vorstößen sogar brauchbare Szenen hatte. Jan Steininger (5.) und Tobias Versick (12.) schossen in Richtung LSK-Tor, ehe in der 37. Minute die größte Chance der Schaumburger Gäste entstand: Freistoß von Burak Buruk, die Möglichkeit für Versick und der Nachschuss von Jan-Eike Raschke, der im Getümmel stecken blieb. Als sich alle schon auf die Pause einrichteten, fiel doch noch die Führung für den LSK Hansa. Es war ein vermeidbarer Treffer: Nico Hübner stand bei einer Ecke am langen Pfosten, nahm den Ball direkt und traf zum 1:0.

Chancenlos war Bückeburg selbst danach nicht. Zehn Minuten nach der Halbzeit hätte Versick den Ausgleich machen können, sogar müssen. Mit einem kräftigen Antritt ließ er zwei Mann stehen, hatte nur noch Torwart Maximilian Wulf vor sich, entschloss sich zu einem Flachschuss und scheiterte. Lüneburgs Schlussmann verletzte sich bei der Rettungsaktion, musste ausgewechselt werden. Für den VfL war es die letzte Chance, dem Untergang zu entgehen, denn danach sorgte der Favorit für klare Verhältnisse. Sein 2:0 in der 58. Minute spielte sich Lüneburg sauber heraus. Torschütze war Phillip-Oliver Gruhn. Beim 3:0 in der 72. Minute hielt Patrick Spilker zunächst, war gegen den Nachschuss von Finn-Patrick Gierke aber machtlos. Die letzten Minuten gehörten VfL-Verteidiger Jonas Abram. Zunächst überraschte er nach einem flotten Solo mit einem Pfostenkracher, dann bekam er in der Nachspielzeit Gelb/Rot.

VfL: Spilker, Abram, Buchwald (80. Städter), Buruk, Tobias Versick (80. Peter), Schmalkoch, Rinne, Raschke, Heine (67. Schikora), Steininger, Bastian Könemann.

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