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In Alfeld wartet Siegesmund

Handball / Oberliga In Alfeld wartet Siegesmund

Das wird ein Auswärtsspiel mit zumindest einem bekannten Faktor: Oberligist MTV Großenheidorn muss bei der SV Alfeld antreten, trifft dabei auf Marc Siegesmund, der die Seeprovinzler in den vergangen dreieinhalb Jahren coachte.

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Quelle: dpa

Handball (hga). Siegesmund wollte eigentlich mal so richtig Pause vom Handball machen. Die war zu Ende, als Alfeld anfragte. Aktuell belegen die Alfelder mit 10:8-Punkten Rang sieben. Die Leistungen schwanken, in eigener Halle gelangen in fünf Heimspielen nur zwei Siege, die Heimstärke scheint den Alfeldern abhanden gekommen zu sein.

 Die von Michael Evers trainierten Seeprovinzler fahren mit ziemlich viel und neuem Selbstvertrauen in die Stadt an der Leine. Dafür sorgte der Heimsieg gegen den TV Jahn Duderstadt am vergangenen Wochenende. Mit 41:35 stießen die Evers-Schützlinge den haushohen Favoriten von der Tabellenspitze.

 Als Folge des überraschenden Erfolges schoben sich die Seeprovinzler in der Tabelle auf den zwölften Rang, verließen die Abstiegsränge. Es war eine Leistung am Maximum des Machbaren, mit kaum sichtbaren Fehlern, viel Tempo und vor allem einer überragenden Einstellung.

 Das wurde auch in Alfeld registriert, der Gastgeber geht vorgewarnt in das Spiel. „Jetzt müssen wir nachlegen“, fordert Evers von seiner Mannschaft wieder vollen Einsatz und Siegeswillen. Ob eine Wiederholung auf dem gegen Duderstadt gezeigten Niveau gelingt, scheint zwar fraglich, aber nicht unmöglich.

 Die Seeprovinzler zeigten sich endlich als richtige Einheit, eigentlich aber so wie bekannt. Eine aggressive, bewegliche Abwehr, daraus die Angriffe mit viel Dampf nach vorn getragen. Siegesmund weiß um die Stärken des Gegners, vor allem der immer stärker werdende Milan Djuric wird im Fokus der Alfelder stehen.

 Djuric löste gegen Duderstadt eines der größten Probleme aus jüngerer Vergangenheit: Siebenmal traf Djuric vom Siebenmeterpunkt, verzeichnete keine Fahrkarte. Ausreden gibt es nicht mehr, die Seeprovinzler haben gezeigt, wozu sie in der Lage sind – wenn sie denn alle wollen.

 Anwurf: Samstag, 19 Uhr.

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