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Handball In der Klemme

Der Erstligist GWD Minden muss heute um 20.15 Uhr beim Tabellenführer THW Kiel antreten.

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Keine Zukunft bei GWD: Der Vertrag des 33-jährigen Rückraumspielers Arne Niemeyer (Zweiter von rechts) wird nicht verlängert.

Quelle: uk

Handball. Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe für das Team von Trainer Frank Carstens unlösbar. Der letzte Mindener Erfolg an der Kieler Förde datiert aus dem Jahr 1983.

 GWD (23 Punkte) sitzt derzeit in der Klemme. Sportlich sind die Grün-Weißen nach dem 24:24 des Konkurrenten TBV Lemgo (23 Punkte) beim frischgebackenen Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Aber auch die personellen Planungen stocken, weil nicht feststeht, in welcher Liga GWD in der nächsten Saison antreten muss (siehe Kasten).

 „Wir sind heiß darauf, nach Kiel zu fahren“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens, „um uns mit einer der vier besten Mannschaften der Welt zu messen.“ Es sei eine große Sache, gegen die Kieler aufzulaufen, so der Trainer. Natürlich weiß auch Carstens, dass unter normalen Bedingungen für seine Mannschaft in der Sparkassen-Arena nichts zu holen ist. „Wenn der THW 100 Prozent bringt, ist nichts zu machen“, ahnt Carstens, der seine Mannschaft aber auf die andere Möglichkeit einschwört: „Wir müssen bereit sein, wenn der THW nicht seine volle Leistung bringt. Darauf müssen wir uns einstellen“, fordert Carstens und fügt an: „Schließlich hat der TBV auch einen Punkt in Flensburg geholt. So etwas ist immer mal wieder möglich.“

 Der mit „doppelter Weltklasse“ besetzte Meister kann mit einem Erfolg gegen die Ostwestfalen einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung machen. „Sie können gegen uns quasi den Titel perfekt machen. Deshalb wird das Spiel auch im Fernsehen (Sport 1, Anm. der Red.) übertragen, das macht Sinn“, sagt GWD-Trainer Horst Bredemeier, der hofft, „dass wir den Zuschauern zeigen können, dass wir besser sind, als unser aktueller Tabellenplatz.“

 Um in Kiel in Reichweite eines Erfolges zu kommen, muss die Mannschaft über sich hinauswachsen. „Wir müssen vor allem gut angreifen und sicher abschließen“, weiß Carstens. Unnötige Ballverluste sind tödlich, „vor allem in den Heimspielen des THW“, so der Coach.

 Trotz der schlechten Ausgangsposition hat Carstens die Hoffnung nicht aufgegeben und möchte auch weiterhin nicht den Rechenschieber bemühen. „Die Lage ist aktuell offen, die Abstiegskandidaten spielen zum Teil noch gegeneinander. Vorhersagen sind extrem schwierig. Fakt ist, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Wir stellen uns der Aufgabe, die haben wir abzuarbeiten.

 Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler fit, nur Arne Niemeyer ist angeschlagen, soll aber spielen. uk

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