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Irgendwie gewonnen

GWD gewinnt im Abstiegskampf Irgendwie gewonnen

 „Irgendwie haben wir das Spiel nach Hause gebracht“, sagte Frank Carstens, Trainer des Erstligisten TSV GWD Minden nach dem eminent wichtigen 23:20 (12:7)-Erfolg gegen den Mitaufsteiger HSC 2000 Coburg. Es waren Kleinigkeiten, die den Handball-Krimi vor 2483 Zuschauern in der Kampa-Halle entscheiden sollten.

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Jubel über den Sieg bei der GWD.

Quelle: uk

HANDBALL.. Nach der 1:0-Führung durch Charlie Sjöstrand übernahmen die Gäste aus Oberfranken das Geschehen, führten 3:1, 4:2 und beim 5:4 letztmalig (11.). „Wir haben es bis dahin gut gemacht, auch aus dem Rückraum. Dann mussten wir wegen einer Verletzung von Romas Kirveliavicius umstellen und haben den Fehler gemacht, es zu viel über den Kreis zu versuchen“, erklärte HSC-Coach Jan Gorr den Einbruch seiner Mannschaft. 14 Minuten gelang den Gästen kein Tor. „Wir haben das gut verteidigt“, meinte Carstens. Den Rest erledigte der starke Keeper Gerrie Eijlers. Obwohl die Gastgeber im Angriff keinen guten Tag erwischt hatten, machten etliche erkämpfte Bälle und Konter einen 12:7-Vorsprung zu Pause möglich.

Im Gefühl des sicheren Sieges und die Zähler im sogenannten Vier-Punkte-Spiel vor Augen setzte bei den Gastgebern Nervosität ein. Rückraumschütze Christoffer Rambo war von der Coburger Deckung aus dem Spiel genommen worden, die Routiniers um Kapitän Moritz Schäpsmeier bekamen eine zittrige Hand. Die Gäste holten Tor um Tor auf, waren beim 16:17 (44.) auf Tuchfühlung. „Wir haben eine tolle Moral gezeigt, haben Oberwasser bekommen, aber leider nicht den Ausgleich erzielt“, ärgerte sich Gorr.

Der für Eiljers gekommene Torhüter Kim Sonne hielt seine Mannschaft mehrfach im Spiel, verhinderte gegen Steffen Coßbau den Ausgleich, hatte beim Abpraller Glück, dass der Coburger nur die Latte traf (48.). Sonne parierte einen Siebenmeter von Coßbau (51.) und ermöglichte so das 19:17 durch Youngster Marian Michalczik, der Verantwortung übernahm und durch eine schöne Einzelleistung abschloss (52.). „Er hat heute die Akzente gesetzt, die eigentlich von den älteren Spielern hätten kommen sollen“, meinte Carstens. Die kamen dann in der spannenden Schlussphase, als Aleksandar Svitlica und Dalibor Doder nach dem 20:21 durch Stefan Lex in der Schlussminute auf 23:20 erhöhten.

 „Das war heute sehr, sehr wichtig. Durch den Sieg bleiben wir über dem Soll“, pustete auch Carstens erst einmal durch.

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