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Jernemyr sorgt für gute Stimmung

Handball. Jernemyr sorgt für gute Stimmung

Es ist Druck im Kessel: Der Erstligist GWD Minden erwartet am Sonntag um 18 Uhr den HSV Hamburg in der Kampa-Halle. Für die Ostwestfalen geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

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GWD-Kreisläufer Nils Torbrügge (links) bekommt mit der Verpflichtung von Magnus Jernemyr Entlastung in der Abwehr.

Quelle: uk

Handball.. „Wir stecken im Abstiegskampf. Das ist eine Situation, die wir nicht haben wollten. Deshalb sind wir gegen Hamburg auch nicht in der Favoritenrolle“, sagt GWD-Trainer Horst Bredemeier.

 Die Grün-Weißen stecken mit 8:20 Punkten im Tabellenkeller fest und benötigen dringend Punkte, um sich aus der Situation zu befreien. „Wir wollen nicht jammern, auch andere Mannschaften haben mit Verletzungen zu kämpfen“, weiß Bredemeier. Gegen den HSV fehlen mit Sören Südmeier, Nenad Bilbija und Marco Oneto drei Langzeitverletzte. Zur Aufhellung der Stimmung hat der Transfer des ehemaligen schwedischen Nationalspielers Magnus Jernemyr beigetragen, der nach Lage der Dinge am Sonntag spielen soll. „Wir haben alles getan, um die Spielberechtigung rechtzeitig zu bekommen“, erklärt Bredemeier. Ob es klappt, entscheide sich aber erst kurzfristig, so der Manager. Auch Trainer Goran Perkovac ist froh, ein neues Gesicht begrüßen zu können: „Im Training herrscht eine sehr gute Stimmung. Die Spieler zeigen sich sehr kämpferisch und Magnus bringt ganz viel Optimismus mit“, zeigt sich Mindens Trainer Goran Perkovac zufrieden mit den ersten Auftritten seines neuen Abwehrrecken. „Er ist eine Bereicherung für uns, die jungen Spieler werden von seiner Erfahrung profitieren. Wir können im Training endlich mal sechs gegen sechs spielen. Wir hatten diese Woche alle viel Freude.“

 Die Gäste aus der Hansestadt haben zu Saisonbeginn für viel Unruhe in der Liga gesorgt und einen Fehlstart hingelegt. Nach dem Erfolg vor Gericht und der späten Lizenzerteilung haben zahlreiche Leistungsträger den Verein verlassen. Der Saisonstart war komplett verkorkst, nach zwei Remis folgten vier Niederlagen und so fand man sich schnell auf einem Abstiegsplatz wieder. Doch der HSV besitzt immer noch eine starke erste Sieben. Die bekanntesten Gesichter sind dabei Torhüter Johannes „Jogi“ Bitter und Pascal Hens. Inzwischen hat sich der EHF-Cup-Teilnehmer stabilisiert und auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben.

 „Der HSV ist stark aber bezwingbar. Sie haben eine große Abwehr und gehen hohes Tempo. Das müssen wir in den Griff bekommen“, sagt Perkovac, der auf die lautstarke Unterstützung der Mindener Fans hofft. uk

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