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Jernemyr und Kozlina als Bollwerk

Handball Jernemyr und Kozlina als Bollwerk

Das muss dem HSV Hamburg schwedisch vorgekommen sein: Mit Neuzugang Markus Jernemyr als Abwehrbollwerk und einem überragenden Spielmacher Dalibor Doder hat der Erstligist GWD Minden den Tabellenfünften HSV Hamburg mit 36:30 (19:13) besiegt.

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Jubel, Trubel, Heiterkeit: GWD Minden zeigt eine starke Teamleistung und besiegt den HSV.

Quelle: uk

Handball. „Ein Riesenlob an alle Spieler, die heute eingesetzt wurden. Alle waren topfit und hellwach“, freute sich GWD-Trainer Goran Perkovac.

 Bereits die erste Halbzeit verlief ganz nach dem Geschmack der 2250 Fans, soweit sie auf Mindener Seite standen. GWD legte vor, führte 3:1 und 4:2, ehe der HSV beim 5:4 durch Kentin Mahé erstmals die Führung übernahm. Aber die Mindener blieben dran, das Spiel verlief lange ausgeglichen.

 Und plötzlich waren auch die Künste von GWD-Keeper Jens Vortmann wieder da, der eine überragende erste Halbzeit ablieferte und die Hamburger Angreifer nervte. GWD-Neuzugang Jernemyr fügte sich ein, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Seine Routine tat der Mindener Abwehr gut. An der Seite von Miladin Kozlina, der acht Tore erzielte, bildete der 38-Jährige ein Bollwerk. Alexandru Simicu war schnell der böse Bube, weil Jernemyr anzeigte, der Hamburger sei mit dem Knie voran in einen Zweikampf gegangen – Pfiffe für Simicu waren die Folge. Die Hamburger waren sichtlich genervt, leisteten sich im Angriff einige Fehler. GWD zeigte sich um einen starken Doder endlich mal wieder konsequent im Abschluss und zog Tor um Tor davon, enteilte zur Pause auf 19:13. „Die Angriffsleistung war überragend“, freute sich Perkovac, der bereits vor dem Spiel fest an den Erfolg geglaubt hatte: „Es war so eine gute Stimmung und so ein konzentriertes Training in der Woche. Da war ich mir sicher, dass wir gewinnen.“

 Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Hansestädter schnell auf 16:19 (33.). Das Spiel stand auf der Kippe, GWD wankte, fiel aber nicht. In Überzahl, der Hamburger Matthias Flohr kühlte zwei Minuten ab, legten die Ostwestfalen vorentscheidend nach – 25:19 (38.). Auf Keeper Vortmann war Verlass, vorne wurden alle Siebenmeter durch Aljoscha Schmidt und Aleksandar Svitlica genutzt. Aber die Gäste ließen nicht abreißen, über 27:22, 28:23 und 30:25 lief die Zeit runter. Die Hamburger Keeper um Johannes Bitter bekamen weiter nichts zu fassen – und so schaukelte GWD den so wichtigen Sieg letztlich sicher nach Hause.

 „Der Sieg ist eine große Erleichterung und gibt uns neue Energie. Vielleich können wir Mittwoch in Melsungen nachlegen“, hofft Perkovac.

GWD: Freitag 1, Kozlina 8, Steinert 3, Kunkel 1, Niemeyer 3, Schmidt 5/2 Siebenmeter, Svitlica 9/5, Doder 6. uk

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