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Kampf um jeden Zentimeter

Handball Kampf um jeden Zentimeter

Start-Ziel-Sieg: Der Erstligist TSV GWD Minden hat das 64. Mühlenkreis-Derby gegen den TuS N-Lübbecke in der Kampa-Halle mit 29:27 (15:13) gewonnen.

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Schaulaufen: Mindens Spielmacher Dalibor Doder erzielt einige wichtige Tore und genießt die Stimmung in der Kampa-Halle.

Quelle: uk

Warum steht diese Mannschaft auf einem Abstiegsplatz? Das werden sich viele der 4059 Zuschauer des mit Spannung erwarteten Derbys gefragt haben. GWD-Trainer Goran Perkovac hatte nach dem enttäuschenden Pokal-Aus gegen FA Göppingen von „emotionaler Variabilität“ seiner Mannschaft gesprochen und auf eine solche Reaktion gehofft. Gegen den ungeliebten Nachbarn gaben die Mindener wieder Vollgas, kämpften um jeden Ball und Zentimeter Hallenboden. „Wir wussten, wie sie auftreten werden, waren in der ersten Halbzeit aber nicht im Derby-Modus. Wir waren nicht aufmerksam genug, haben Tore bei Mindener Zeitspiel bekommen“, sagte TuS-N-Trainer Dirk Beuchler. Tatsächlich legten die Gastgeber einen guten Start hin, führten 5:1, verpassten aber eine noch höhere Führung. Aljoscha Schmidt vergab zwei Siebenmeter, verschoss eine „Hundertprozentige“. Hallensprecher Jürgen Schäpsmeier leistete Aufbauhilfe: „Joschi, es klappt beim nächsten Mal.“ Das nennt man dann wohl Zusammenhalt auf ganzer Linie. GWD hielt dagegen, verkraftete eine frühe zweite Zeitstrafe für Marco Oneto (25.). Wenn es klemmte, sprang ein Spieler in die Bresche. Dalibor Doder gelang in Unterzahl das wichtige 9:6 (15.), der überragende Arne Niemeyer erzielte drei Tore in Folge zum 13:10 und in der Schlussphase der ersten Halbzeit hielt der für Jens Vortmann ins Tor gekommene Gerrie Eijlers das knappe 15:13 zur Halbzeit fest.

 Nach dem schnellen 14:15 Anschlusstreffer war es Eijlers, der mit zahlreichen Paraden einen 21:16-Vorsprung ermöglichte. „Da waren wir dann nicht konzentriert genug, hätten uns auch auf sieben Tore absetzen können. So wurde es noch mal eng“, fand Perkovac doch ein Haar in der Suppe. Das lag vor allem an den leichten Toren des Nettelstedter Spielmachers Drago Vukovic, der elfmal erfolgreich war. Man habe „Vuko“ nicht in den Griff bekommen, so Perkovac. Über 24:27 waren die Gäste vierzig Sekunden vor Ende des Spiels beim 27:28 wieder dran. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff war es dann ausgerechnet Aljoscha Schmidt, dem mit einem frechen und sehenswerten Trickwurf das 29:27 gelang. „Ich bin überglücklich, die Spieler haben alles gegeben. Wir haben es mehr gewollt“, freute sich Perkovac. uk

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