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Kampfgeist statt Schönspielerei

Abstiegskrimi Kampfgeist statt Schönspielerei

Zwei Derbys stehen in der Bezirksliga im Fokus des Interesses. Abstiegskampf pur ist bei der Partie zwischen dem VfR Evesen und dem TSV Eintracht Exten angesagt. TSV Eintracht Exten angesagt. Dagegen will sich der FC Stadthagen gegen den TSV Hagenburg weiter schadlos halten.

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Abstiegskampf pur: Für Caglayan Tunc (links) und den VfR Evesen zählt gegen den TSV Eintracht Exten nur ein Sieg.

Quelle: seb

Fußball. Der SC Rinteln muss gegen den TSV Kirchdorf einen Dreier einfahren, um die Abstiegsängste zu vertreiben.

1. FC Egestorf-Langreder II – TuS Niedernwöhren (Sa., 16 Uhr):

Die 0:2-Niederlage gegen den SV Gehrden war wieder ein Schritt nach vorne. „Gegen den FC Stadthagen waren 45 Minuten gut, gegen die Gehrdener kamen wir auf 70 Minuten. Ein Punkt beim Tabellenfünften wäre gut für die Moral“, hat Trainer Dittmar Schönbeck ausgemacht. Der TuS spiele ganz gut mit, mache aus seinen Chancen aber zu wenig. Das sei die Krux.

„Wir haben ein hartes Auftaktprogramm mit Gegnern aus dem ersten Tabellendrittel. Das ist in unserer Lage nicht einfach. Wir müssen hinten gut stehen, dann ist vielleicht eine Überraschung drin“, hofft der TuS-Trainer. Bastian Heine und Freddy Hansel fallen aus, Marcel Kasseck ist wieder an Bord.

VfL Bückeburg II – SV Gehrden (Sa., 16 Uhr):

Zum Thema Motivation braucht sich Trainer Martin Prange an diesem Spieltag keine besonderen Worte überlegen. Die 0:6-Hinspielpleite reicht völlig aus. Der Aufsteiger ist ein eingespieltes Team, gut zu Fuß und mit Kontern extrem gefährlich. „Trotzdem wollen wir die Punkte im Jahnstadion behalten“, versichert der Reservetrainer. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten könnte der VfL den Dreier aus dem Nienstädt-Spiel vergolden. Milorad Petrovic hat noch Trainingsrückstand. Simon Häberli und Julian Knickmeier fallen aus.

SC Rinteln – TSV Kirchdorf (So., 15 Uhr):

Im Kampf gegen den Abstieg haben die Steinanger-Kicker gegen den direkten Konkurrenten drei Punkte fest im Blick. Trainer Kastriot Hasani ärgert sich noch immer über das 0:0 in Arnum: „Da haben wir zwei Punkte verschenkt. Wir waren total überlegen, haben aber beste Chancen ausgelassen.“ Für den SCR stehen zwei wichtige Spiele auf dem Programm. Nach dem Match gegen den Aufsteiger folgt das Derby beim TSV Eintracht Exten.

„Mit sechs Punkten könnten wir uns ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen“, weiß Hasani. Der 6:2-Erfolg der Kirchdorfer gegen den VfR Evesen kommt zwar überraschend, beeindruckt Rintelns Coach aber nicht. „Der Kunstrasenplatz ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auf unserem großen Platz sieht das anders aus“, glaubt Hasani. Ziel seien die drei Punkte. Nicht mithelfen kann Oguzhan Gök, der sich gezerrt hat. Weiterhin fraglich sind die Einsätze von Alexander Rogowski und Liridon Mustafa.

FC Stadthagen – TSV Hagenburg (So., 15 Uhr):

Der FC gewann in Langreder mit 2:1, trotzdem war Trainer Steffen Mitschker mit der Leistung seiner Jungs nicht einverstanden: „Die Art und Weise haben mir nicht gefallen. Laufbereitschaft und Körperspannung fehlten. Das Spiel haben wir aber in der Trainingswoche aufgearbeitet.“

Damit es im Derby gegen die Seeprovinzler zu einem Sieg reiche, müsse sein Team ganz anders auftreten. „Der TSV wird uns alles abverlangen. Wir müssen wach sein, alles geben und großes Engagement zeigen“, fordert Mitschker. Timo Kuhnert und Ciro Miotti sind noch nicht wieder richtig fit.

Das 1:1 gegen die SG Letter 05 war nicht berauschend. „Wir haben in diesem Spiel alles vermissen lassen. Gegen den FC müssen wir uns erheblich steigern, sonst wird das ein Debakel“, ist sich Ko-Trainer Dominik Chwalek sicher. Die Seeprovinzler werden versuchen den ungeschlagenen Tabellenzweiten mit aggressiven Zweikämpfen und hoher Laufbereitschaft zu beeindrucken.

„Wir wollen ein frühes Tor erzielen und dann mit der Führung im Rücken gefährlich kontern“, verrät Chwalek. Beim Tabellenachten sind alle Spieler an Bord.

Koldinger SV – SV Nienstädt 09 (So., 15 Uhr):

Der Dreier in Exten soll der Befreiungsschlag gewesen sein. „Wir haben richtig gut gekämpft. Der Sieg tut gut, gibt uns im Abstiegskampf neues Selbstbewusstsein“, freut sich Trainer Bernd Junk über den wichtigen Auswärtscoup. Nun geht es zum Tabellensechsten Koldinger SV. „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, mit Marc Omelan als Torjäger“, weiß Junk.

Aus einer stabilen Defensive solle sein Team immer wieder Nadelstiche setzen. Louis Tegtmeier fällt mit einem Nasenbeinbruch aus. Manuel Stahlhut ist angeschlagen. Dafür ist Sergej Krebel wieder im Kader. Für die neue Saison hat der SV09 Tim Radtke verpflichtet. Der Fanbus fährt am Sonntag um 13 Uhr am Schierbachstadion los.

VfR Evesen – TSV Eintracht Exten (So., 15 Uhr):

Das Derby verspricht Abstiegskampf pur. Beide Teams dürfen sich eine Niederlage nicht erlauben. Das 2:6 des VfR im Kellerduell beim TSV Kirchdorf brachte Trainer Torsten Westenberger zum Schäumen. „Das war Grützekacke, das lasse ich mir nicht gefallen. Einige Spieler haben nicht begriffen, dass es gegen den Abstieg geht. Es wird Umstellungen geben“, kündigt der VfR-Coach an.

Wen es treffen würde, das wisse er noch nicht. Die Pleite in Kirchdorf war hausgemacht. Die Eveser machten Fehler über Fehler. „Schönspielerei ist nicht mehr angesagt. Man muss auch mal den Ball resolut klären“, fordert Westenberger. Gegen die Eintracht hilft nur ein Dreier weiter. Die Taktik ist daher ganz einfach. „Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Ich will eine andere Einstellung und Körpersprache sehen“, stellt Westenberger unmissverständlich klar. Alexander Kummert hat Fieber, sein Einsatz ist gefährdet.

Auch die Stimmungslage bei der Eintracht ist nicht gut. Das 0:1 gegen den direkten Konkurrenten SV Nienstädt 09 hat auf das Gemüt geschlagen. Aber Trainer Mirko Undeutsch gibt sich kämpferisch: „Die Luft wird zwar immer dünner, aber es sind noch genug Spiele übrig. Wir geben uns noch lange nicht auf.“ Die Pleite gegen den SVN sei ärgerlich und vermeidbar gewesen. „Wenn wir in Führung gehen, dann gewinnen wir die Partie. Wir hatten zwei super Chancen“, weiß Extens Trainer. In Evesen ist der Tabellenvorletzte zum Siegen verdammt.

Aber egal wie die Saison ausgeht, Undeutsch wird auch in der nächsten Saison Trainer beim TSV Exten sein – auch in der Kreisliga. Lars Anke fällt mit Rückenproblemen weiter aus. Philipp Wolter, Dennis Luthe und Tim Kaufmann stehen wieder im Kader. seb

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