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Keck hat einen Wunsch

HSG Schaumburg Nord Keck hat einen Wunsch

Mit vollem Kader zu neuen Höhen: Frauen-Landesligist HSG Schaumburg Nord will einerseits eine ruhigere Saison als zuletzt, andererseits wären erfolgreiche Aufreger willkommen.

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Einfach mal zurücklehnen: HSG-Trainer Olaf Keck wünscht sich eine ruhige Saison möglichst ohne Abstiegskampf.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning. „Ich möchte nicht eine ganze Saison gegen den Abstieg spielen“, erklärt HSG-Coach Olaf Keck. Ein verständlicher Wunsch, schließlich haben Keck und seine Mannschaft eine solche Saison hinter sich. Vor allem war es nervig, weil zwar der sportliche Klassenerhalt geschafft wurde, aber dann Ungemach durch die gleitende Skala drohte. In der Oberliga braute es sich zusammen, der TuS Altwarmbüchen und die TSV Burgdorf nahmen Abstiegsränge ein.

 Wären beide abgestiegen, hätte die HSG als Drittletzter den Weg in die WSL-Oberliga antreten müssen. Entspannung setzte bei der HSG ein, als sich die Gerüchte, dass Burgdorf seine Frauenmannschaft abmelden würde, bewahrheiteten. So hat die Mannschaft jetzt mit der Vorbereitung auf die zweite Saison in der Landesliga begonnen.

 Als Aufsteiger hatte Keck den Klassenerhalt auf der Agenda stehen. Es entwickelte sich eine ziemlich merkwürdige Saison. An der Spitze machten zwei, drei Mannschaften den Aufstieg unter sich aus, der Rest spielte gegen den Abstieg. Sonderlich stark war die Liga diesmal nicht besetzt, allerdings zahlte die HSG eine Menge Lehrgeld. Die junge Mannschaft machte im Saisonverlauf zwei Baustellen auf, die Keck in der Vorbereitung möglichst schließen will.

 Da wäre einmal der Defensivbereich. Zwar beherrschte die HSG einige Abwehrvarianten, vor allem den Wechsel von einer zu einer anderen Variante mitten im Spiel. Das reichte jedoch nicht, zu oft standen die Spielerinnen beim Gegner, nach dem Motto: „Seht her, ich bin zur Stelle“. Bloße Anwesenheit reichte aber nur selten aus, um eine gegnerische Angreiferin zu stoppen, es fehlte der nötige Schuss Aggressivität, das Zupacken und Unterbrechen von Abläufen.

 Das werden die jungen Spielerinnen lernen, es gehört dazu. Schwieriger scheint die zweite Baustelle, hier lässt sich die HSG auch durch eine Psychologin helfen. Denn die Trefferquote war zu schlecht, zu viele vor allem klare Chancen wurden teils kläglich verschossen. Da nutzt eine gute Abwehrleistung wenig, wenn die Bälle im Angriff zu leicht weggeworfen werden. Eine bessere Chancenverwertung gehört allerdings zwingend zum Rüstzeug für die kommende Saison, denn Keck erwartet auch einen Lerneffekt aus der vergangenen Saison in Form einer besseren Platzierung.

 „Man kann ganz anders trainieren, mehr perspektivisch als von Spiel zu Spiel im Abstiegskampf“, sagt Keck. Allerdings bleibt der Altersdurchschnitt niedrig, denn die Neuzugänge kommen alle aus dem A-Jugendbereich. Torfrau Caroline Brämswig absolvierte immerhin schon einige gute Spiele in der Landesliga. Aileen Pfaffe und Berit Bock wechseln wie Brämswig aus der JSG Nordschaumburg in die Landesliga.

 Johanna Kühn kommt vom MTV Auhagen. Sie spielte ebenfalls schon in der Landesliga, und zwar doppelt: mit den Auhäger A-Juniorinnen und im Frauenbereich. Demgegenüber steht ein befristeter Abgang. Insa Pinkenburg geht für sechs Monate ins Ausland. Jessica Dröscher hingegen hat die Karriere beendet, steht aber als Cotrainerin zur Verfügung.

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