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Kein nervöses Hemd sein

Schießen Kein nervöses Hemd sein

Im Jahr 2007 hat der SV Todenmann mit 16 Mitgliedern eine Bogensportsparte gegründet. Acht Jahre später ist die Mitgliederzahl auf über 70 angestiegen und die ersten Erfolge stellen sich ein. An diesem Wochenende fährt eine Mannschaft sowie sieben Einzelsportler zu den Landesmeisterschaften nach Salzgitter.

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Die Schützen des SV Todenmann fahren an diesem Wochenende zur Landesmeisterschaft.

Quelle: seb

Schießen. Das Bogenschießen ist ein Präzisionssport für Jedermann. Mit zwölf Jahren kann der Einstieg beginnen. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht. Im Sommer schießen die Todenmanner auf dem ehemaligen Fußballplatz an der Hauptstraße, im Winter wird in die Mehrzweckhalle ausgewichen. Einmal im Jahr bietet der SVT einen Anfängerkurs zur Mitgliedergewinnung an. Am Anfang wird den Neuen ein Vereinsbogen zum Schießen gestellt, dann sollte man sich einen eigenen Bogen zulegen. Die Kosten betragen ab 400 Euro aufwärts. „Nach oben sind keine Grenzen gesetzt“, weiß Stefan Frühmark.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Laufbahn als Bogenschütze ist die Ausgeglichenheit. „Viele Abläufe sind ritualisiert. Wer an die Schießlinie geht, muss den Kopf freihaben. Wer denkt, verliert“, berichtet Hans Schott. Um den Pfeil ins Goldene zu treffen, dürfe man kein nervöses Hemd sein. „Kaffee zu trinken, ist bei uns vor dem Wettkampf tabu. Sonst bekommt man an der Schießlinie den berühmten Flattermann“, warnt Frühmark diesen Fehler zu begehen.

Als Neunter bei einer Deutschen Meisterschaft gehört Hans Schott zu den Aushängeschildern des Vereins. Der ehemalige Fußballer des SC Rinteln suchte nach einer Sportart, wo die Verletzungsgefahr sehr gering ist. „In einer Kur im Jahr 2009 habe ich es ausprobiert, seit 2011 bin ich im Verein dabei. Ich habe ein gewisses Talent dafür entwickelt“, erzählt der 63-Jährige. Frühmark besuchte einen Volkshochschulkurs und ist dann beim Bogenschießen hängen geblieben. „Das Bogenschießen ist auch für meine Gesundheit gut. Ich hatte immer Kopfschmerzen, was vom Rücken her kam. Seitdem ich schieße, habe ich keine Probleme mehr“, erklärt Frühmark. Er stärkt durch ein wenig Krafttraining die Rückenmuskulatur, damit er keine Probleme beim Zuggewicht hat. Der 14-Jährige Robin-Cedric Danek fand diese Sportart schon immer interessant. „Im Urlaub habe ich es ausprobiert, dann bin ich in den Verein eingetreten. Das Bogenschießen macht richtig viel Spaß“, berichtet der Youngster.

Für die Landesmeisterschaften haben sich vom SV Todenmann Stefan Frühmark, Michael Matz, Birgit Matz, Hans Schott, Klaus Unruh, Manuela Wischer, Leon Vogt, Sebastian Köster und Robin-Cedric Danek qualifiziert. Alle schafften bei den Kreismeisterschaften ein bestimmtes Limit, das zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften berechtigte, zu schießen. „Im Schüler- und Jugendbereich können wir vordere Platzierungen erreichen. In den Herren- und Seniorenklassen wird es eher schwierig“, glaubt Frühmark. seb

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