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Klare Sache

Handball Klare Sache

Im Duell Aufstiegs- gegen Abstiegskandidat hat sich Zweitligist GWD Minden klar mit 32:25 (19:10) gegen die Handballfreunde Springe durchgesetzt. Springe unterstrich seine Rolle des Abstiegskandidaten, hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine echte Chance.

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Mindens Youngster Marian Michalczik (links) zeigt gegen HF Springe eine überzeugende Leistung.

Quelle: hga

Handball. Das war vor Spielbeginn nicht unbedingt zu erwarten. Springe kam mit der Empfehlung von 10:2-Punkten aus den vergangenen sechs Partien. GWD hingegen hatte sich im gleichen Zeitraum ziemlich launisch gezeigt und nur 4:8-Punkte eingefahren. Der Ausfall von Florian Freitag, Miladin Kozlina und Nenad Bilbija im Rückraum bereitete Probleme. So waren diesmal die Augen der 2220 Zuschauer vor allem auf Christoffer Rambo und Dalibor Doder gerichtet.

Das genaue Hinsehen der Fans wurde belohnt. Rambo und Doder mischten Springe in der Anfangsphase im Alleingang auf. Im gesamten Spiel erzielte Rambo neun Tore, Doder sechs. Der neunte Treffer war für Rambo zudem Nummer 150 in der laufenden Saison. „Dalibor hat heute wieder ein starkes Spiel gemacht, hat die Initialzündung für das Team gegeben“, erklärte GWD-Coach Frank Carstens. „Du musst kein Spezialist sein, um zu sehen, dass heute Mannschaften mit unterschiedlichen Qualitäten gespielt haben“, sagte Springes Coach Wjatscheslaw Gorpishin.

Fehlerhaftes Spiel

In der ersten Halbzeit habe man einen katastrophalen Angriff gespielt, so der Springer Coach. „Wir haben aber den Kopf nicht hängen lassen und weitergespielt“, lobte Gorpishin seine Mannschaft. Mit der zweiten Halbzeit sei er zufrieden, so der Gäste-Coach. Springe gebührte die 1:0-Führung durch Maximilian Schüttermeyer. Dann überrollte GWD die Gäste, führte nach zehn Minuten 7:3. Springe produzierte im Angriff jede denkbare Art von Fehler, die GWD bei Kontern gnadenlos bestrafte.

„Ich bin sehr zufrieden, die Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt“, freute sich Carstens vor allem über den Rückraum. Hier überzeugte der Youngster Marian Michalczik. Einzig die letzten zehn Spielminuten störten Carstens. „Da hat die Spielqualität doch nachgelassen“, meinte der Coach. Über 60 Minuten hinweg stellte sich die GWD-Abwehr als riesiges Hindernis für Springe dar. Nicht nur die Abwehrmitte stach heraus, GWD verteidigte auch von den Halbpositionen stark. Beim 24:13 (39.) war die Sache im Prinzip durch, Springe schaffte es aber, die Niederlage in Grenzen zu halten.

GWD: Rambo 9, Doder 6, Sjöstrand 5, Svitlica 3, Schäpsmeier 3, Michalczik 2, Südmeier 2, Larsson 1, Wieling 1. hga

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