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Klassenkampf beim VfL: „Zeigen, was es heißt, ein Team zu sein“

Bückeburg / Fußball-Landesliga Klassenkampf beim VfL: „Zeigen, was es heißt, ein Team zu sein“

Vor der Pflicht gegen den SV Bavenstedt kommt für den VfL Bückeburg ausnahmsweise die Kür – und die heißt in diesem Fall Tabellenführer 1. FC Wunstorf.

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Trifft er? Im Spitzenspiel wird viel davon abhängen, ob die Gäste VfL-Torjäger Alexander Bremer (rechts) in den Griff bekommen werden. © ph

Landesliga (uk). VfL Bückeburg – 1. FC Wunstorf (Sonnabend, 23. April, 16 Uhr). Durch die Punktverluste der letzten Spiele hat sich der Druck in diesem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel ganz klar ins Lager des VfL Bückeburg abgesetzt. Mit einer weiteren Niederlage fährt der Meisterschaftszug wohl ohne den VfL ab.

Mit zwei Siegen über die Osterfeiertage wäre der VfL allerdings wieder ganz dick im Geschäft. „Für uns sind das zwei Hammerspiele“, schätzt VfL-Trainer Timo Nottebrock die Lage realistisch ein und fügt an: „Nach anfänglichen Problemen ist Wunstorf mittlerweile durchgestartet und der ganz klare Favorit auf den Aufstieg – welches bei dem Spielermaterial nicht weiter verwunderlich ist. Alles andere käme einer Sensation gleich.“

Zur Erklärung sei gesagt, dass der 1. FC nach dem nur am „Grünen Tisch“ vermiedenen Abstieg vor der Saison kräftig eingekauft hat. „Mit Kirill Weber, Lasse Neubert, Jannik Hilker, Emilio Ortega und Abit Jusufi hat sich der Verein Spieler gekauft, die ausschließlich höherklassig gespielt haben“, sagt Nottebrock.

Aber der VfL ist trotz Außenseiterrolle durchaus in der Lage, dem Favoriten in die Suppe zu spucken. „Wir müssen Woche für Woche unsere Mannschaft umstellen, weil wir viele Verletzte haben oder Spieler nach Verletzungen noch nicht wieder bei Hundert Prozent sind. Trotzdem haben wir es bis hierher geschafft und uns eine überragende Punkteausbeute erspielt“, sagt Nottebrock. Man wolle den großen Favoriten ärgern und dessen Siegesserie stoppen. Seine Jungs könnten befreit aufspielen.

Ein Sieg sei in der derzeitigen Situation aber eine Sensation, meint Nottebrock. Der VfL-Coach schürt den Klassenkampf: „Eine Vereinsphilosophie mit teuren Einkäufen ist genau das Gegenteil von dem, was wir seit Jahren praktizieren. Wir werden jede einzelne Situation mit aller Leidenschaft dieser Welt angehen müssen. Wir müssen zeigen, was es heißt, ein Team zu sein.“

SV Bavenstedt – VfL Bückeburg (Montag, 25. April, 16 Uhr). Das Spiel in Bavestedt läuft für den VfL unter ähnlichen Vorzeichen. „Wir dürfen dem Gegner keinen Raum für das spielerische Element geben“, fordert Nottebrock. Ansonsten habe man dort keine Chance. Wie gegen Wunstorf will der VfL aus einer sicheren Defensive in Überzahl-Situationen kommen, um dann schnell nach vorn zu spielen.
Martin Prange, Niklas Fritsche, Bastian Schmalkoch, Nils Rinne und Jan-Eike Raschke sind verletzt oder angeschlagen. Da auch die Reserve spielt, wird Nottebrock auf A-Junioren zurückgreifen müssen.

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