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Knapper Erfolg für GWD

28:25 beim TuS Ferndorf Knapper Erfolg für GWD

Auch beim TuS Ferndorf wird ordentlich Handball gespielt. Das hat der Zweitligist TSV GWD Minden beim 28:25 (16:12)-Erfolg im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen die Nobodys aus dem Siegerland feststellen müssen.

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Trotz einiger Fehlversuche ist auf Mindens Rechtsaußen Aleksandar Svitlica Verlass. Der Montenegriner erzielt neun Tore.

Quelle: uk

Handball. Der Aufsteiger spielte mit einer 3:2:1-Deckung und machte GWD das Leben mit einer unorthodoxen Spielweise schwer. Der erhoffte Kantersieg wurde es beileibe nicht. Es war nicht einmal souverän, denn am Ende war sogar leichtes Zittern angesagt.

 Dass seitens der Gäste bisweilen mehr Ringkampf als Handball gespielt wurde, damit wird man sich in Minden abfinden müssen. „Das Dilemma ging zum Auftakt in Friesenheim noch in die Hose. Aber daran müssen wir uns gewöhnen. Man darf nicht locker lassen, muss den Kampf annehmen“, sagte GWD-Kapitän Moritz Schäpsmeier.

 Vor der Pause sollte das Spiel zunächst in den richtigen Bahnen laufen. Nach der 1:0-Führung der Gäste glich GWD aus und legte beim 5:3 durch den in der Anfangsphase starken Rechtsaußen Aleksandar Svitlica eine 5:3-Führung vor (8.). Die Mindener spielten, gegen die in der Deckung ebenso offensiv wie aggressiv agierenden Gäste konzentriert, und bauten den Vorsprung auf 9:4 aus (13.) Dann aber wurden die Ostwestfalen in ihren Aktionen langsam aber sicher fahrig und ließen die Gäste beim 11:7 wieder auf Tuchfühlung kommen. GWD legte auf 14:7 vor, sah wie der sichere Sieger aus. „Danach war ein Bruch in unserem Spiel. Wir hatten bis dahin eine gute Passqualität. Aber nach zwei unsicheren Aktionen meiner Mannschaft hat Ferndorf wieder den Mut gefunden. Uns fehlt es noch an Souveränität“, sagte GWD-Trainer Frank Carstens. Das sah auch sein Pendant Michael Lerscht ähnlich: „Das hätte auch anders aussehen können. Aber wir haben uns zurückgebissen und an den Punkten gerochen.“

 Dass es nur beim Geruch blieb, hatten die Mindener ihrer Routine zu verdanken. Nach der 16:12-Führung zur Halbzeit wurde das Spiel auch im zweiten Durchgang nicht besser. Ferndorf verkürzte beim 13:16, 17:20 und 22:25 sogar auf drei Tore. „Wir haben sie dann auch in der Abwehr auf die leichte Schulter genommen“, gab Schäpsmeier zu. Die Folge war der Anschlusstreffer zum 26:24 (54.).

 Einzelaktionen von Dalibor Doder und des zwischenzeitlich auf Tauchstation gegangenen Svitlica hielten das GWD-Schiff auf Kurs und brachten vor 1875 Zuschauern einen letztlich verdienten 28:25-Arbeitssieg. „Wir haben heute wenig einfache Tore erzielt. In der 2. Liga gewinnt die Mannschaft mit dem größeren Herzen. In Sachen Kampf müssen wir noch viel besser werden. Das war noch nicht die Leistung, die wir uns vorgenommen haben“, gab Carstens zu.

GWD: Freitag 1, Schäpsmeier 3, Sjöstrand 4/1 Siebenmeter, Rambo 2, Südmeier 1, Svitlica 9/3, Doder 6, Bilbija 2.

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