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Konstanz ist das Zauberwort

Handball / Auswärtsspiel Konstanz ist das Zauberwort

Heute Abend tritt Erstligist GWD Minden in der EgeTrans-Arena beim Aufsteiger SG BBM Bietigheim zum dritten Auswärtsspiel in Folge an.

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Florian Freitag (rechts) ersetzt den verletzten Dalibor Doder.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning

Handball. Schon gestern machte sich GWD auf den Weg Richtung Süden, wieder ohne Dalibor Doder und Torhüter Gerry Eijlers. Der völlig unerwartete Sieg der HBW Balingen-Weilstetten über den THW Kiel am Mittwoch macht die Aufgabe beim Aufsteiger nicht leichter, da macht sich schon ein bisschen Druck bemerkbar. GWD-Manager Horst Bredemeier räumte zwar ein, mit der eigenen Niederlage in Balingen am vergangenen Wochenende nicht zufrieden zu sein. „Die Niederlage von Kiel im Balinger Hexenkessel relativiert das aber“, meinte Bredemeier.

Man habe in Balingen die Chance auf eine Top-Platzierung verpasst, so GWD-Coach Goran Perkovac. Nur eine Woche nach Bietigheim kommt mit der TSG Lu-Friesenheim ein weiterer Aufsteiger in die Kampa-Halle. Beide Mannschaften weisen aktuell 0:6-Punkte auf. Aus beiden Spielen sollen vier Punkte kommen, so wünscht es sich jedenfalls Perkovac. Bis dahin jedoch gilt es für die Grün-Weißen, schnell an Konstanz zu gewinnen. Zumindest in der Abwehr sieht der Coach da weniger Probleme. „Ich habe keine Sorge, dass wir da unsere Konstanz finden“, sagte der Coach.

In Bietigheim wird die Abwehr im Fokus stehen. Es gilt, die erste Halbzeit so offen wie möglich zu gestalten. Der Aufsteiger lebt nicht von der physischen Präsenz, kommt aber eingespielt, mit sehr hohem Tempo und aggressiv daher. „Frech, im positivem Sinn“, beschreibt Perkovac das Spiel der Bietigheimer. In ihren bisher drei Spielen zeigten die Gastgeber bislang drei jeweils hervorragende erste Halbzeiten. Erst in der zweiten Hälfte kam jeweils der Einbruch.

„Das kannst du mit der Intensität nicht 60 Minuten spielen“, erklärt Perkovac. Er erwartet von seiner Mannschaft gerade in der Anfangsphase einen konzentrierten und disziplinierten Auftritt. Dazu dürfte dann auch ein entsprechendes Rückzugsverhalten gehören. Dann kommt es auf den Angriff an. Da zeigt GWD bislang sehr unterschiedliche Leistungen, gerade das Fehlen von Doder macht sich bemerkbar. Doder hatte sich in der Vorbereitung gut mit Kreisläufer Marco Oneto eingespielt, allgemein fehlen im Angriff Automatismen. Mit Florian Freitag hat sich ein Youngster bislang als guter Vertreter von Doder und dem bis Januar fehlenden Sören Südmeier erwiesen. Mit hohem Einsatz hat sich Freitag als gute Wahl erwiesen. „Die Automatismen müssen einfach stattfinden, das braucht jetzt Zeit“, meint Perkovac. Es werde aber von Woche zu Woche besser, so der Coach, der seiner Mannschaft eine hohe Substanz bescheinigt. Und Perkovac demonstriert das nötige Selbstbewusstsein: „Wir sind besser als Bietigheim.“

Anwurf: Morgen, 20.15 Uhr.

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