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Kooperation mit Kreis Hameln-Pyrmont gescheitert

Landkreis / Frauenfußball Kooperation mit Kreis Hameln-Pyrmont gescheitert

Wie geht es weiter mit dem Frauenfußball im NFV-Kreis Schaumburg? Diese Frage stellen sich die Verantwortlichen der Vereine, die in dieser Saison in der Kreisliga um Tore, Punkte und Meisterschaft kicken.

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Die Fußballerinnen der NFV-Kreise Schaumburg und Hameln-Pyrmont bilden erst in der Saison 2013/14 eine gemeinsame Kreisliga.

Quelle: ph

Frauenfußball (peb). Da für die Saison 2012/13 mit der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen, TSV Bückeberge II, TSV Algesdorf II, SG Wiedensahl/Pollhagen/Nordsehl/Lauenhagen II nur fünf Mannschaften gemeldet haben – der TSV Krankenhagen spielt die Punktspielrunde ohne Wertung mit – gab es im Vorfeld der Spielserie folgenden Plan, der so auch vom Vorsitzenden des NFV-Kreis Schaumburg, Marco Vankann, und der Staffelleiterin Dagmar Kentsch den Vereinen im Sommer schmackhaft gemacht wurde.

 Nach einer Doppelrunde bis Ende November sollten im Frühjahr mit den sieben Frauenteams des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont zwei leistungsgerechte Gruppen gebildet werden, von denen die stärkere die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga ausspielen sollte.

 Es zeichnete sich schon frühzeitig ab, dass dieser Plan einer Kooperation gescheitert ist, ohne die Schaumburger Vereine davon zu informieren. Ein Versäumnis der Staffelleitung.

 „Es gab zwischen den in beiden Kreisen verantwortlichen Damen für den Frauenspielbetrieb Überlegungen, eine gemeinsame Frauenstaffel – durch Zusammenlegung der beiden Frauenstaffeln – zu bilden“, sagt Andreas Wittrock, der Vorsitzende des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont und erklärt: „Leider wurde zumindest unser Kreisvorstand nicht über diese Überlegungen informiert. Anlässlich des Bezirkstages in Barsinghausen bin ich dann vom Vorsitzenden des Bezirksspielausschusses angesprochen worden, der mir andeutete, dass das geplante Vorhaben einer einzigen Frauenstaffel der beiden Kreise, also eine Zusammenlegung, so ohne Weiteres nicht möglich sei. Nach intensiven Recherchen meinerseits wurde dieses Vorhaben gestoppt. Denn es hätte zumindest eines rechtzeitigen Vorstandsbeschlusses der beiden Kreisvorstände bedurft, um eine einzige Staffel zu bilden, aus der dann auch nur ein Aufsteiger hätte hervorgehen können. Diese weitreichende Entscheidung können nicht die Staffelleiterinnen der Frauenstaffeln treffen.“

 Alternativ dazu wäre dann vorgeschlagen worden, kreiseigene Hinrunden zu spielen. Hieran hätte sich dann eine „Play-Off-Runde“ anschließen können, in der die besten Mannschaften beider Kreise gegeneinander hätten spielen können, erinnert sich Wittrock. Allerdings wäre dann auch die jeweils beste Mannschaft aus jedem Kreis aufgestiegen. Das hätte ohne Beschluss des Kreisvorstandes im Einvernehmen mit den jeweiligen Mannschaften durchgeführt werden können. „Dass es dazu nicht mehr kam, lag vielleicht auch daran, dass unsere Verantwortliche aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt aufgeben musste“, mutmaßt Wittrock.

 „Nach dem Wechsel der Staffelleitung für die Frauen im Spielkreis Hameln-Pyrmont im September und der scheinbar fehlenden Übergabegespräche, ist es dazu gekommen, dass Hameln zu diesem Zeitpunkt die Spielpläne für die Hin- und Rückrunde bereits erstellt hatte“, erklärt Vankann. „Man war nicht mehr bereit, mit Schaumburg eine gemeinsame Play-Off-Runde zu spielen. Wir müssen daher eine eigene Rückrunde ohne die Hamelner Mannschaften organisieren. Dabei soll die Tabellensituation aus den Spielen bis zur Winterpause übertragen werden und im Frühjahr eine zweite Doppelrunde folgen“, erörtert Vankann. Dagmar Kentsch solle die beteiligten Vereine entsprechend informieren, so Vankann.

 Zwischenzeitlich gab es intensive Gespräche zwischen Britta Brede, die neue Verantwortliche für den Frauenfußball im NFV-Kreis Hameln-Pyrmont, und ihrer Kollegin Dagmar Kentsch. Es ist geplant, in der Saison 2013/14 einen gemeinsamen Spielbetrieb aufzunehmen. „Wir planen, dass die Mannschaften aus Hameln-Pyrmont auf Gastspielbasis in unserem Kreis mitspielen“, verrät Vankann. „Derzeit wird dieser Plan von den Mannschaften aus Hameln-Pyrmont unterstützt. Ob diese Unterstützung zu Beginn des neuen Spieljahres weiterhin Bestand hat, vermag ich aber nicht zu sagen.“

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