Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Kopflos in die Pleite

Handball Kopflos in die Pleite

Der Erstligist TSV GWD Minden hat das wichtige Spiel gegen den VfL Gummersbach vor 2600 Zuschauern mit 25:28 (12:17) verloren.

Voriger Artikel
Nicht die höchste Priorität
Nächster Artikel
HSG scheitert im Halbfinale

In Bedrängnis: Der Mindener Nils Torbrügge erzielt in dieser Szene einen Treffer, insgesamt vergibt der Minderner Angriff aber zu viele Chancen.

Quelle: uk

Handball. GWD spielte nur eine halbe Stunde mit, der Rest war Winterschlaf, wie es der Mindener Trainer Goran Perkovac treffend formulierte. Bis zur 15. Spielminute hatten die Grün-Weißen das Match im Griff, danach folgte ein kollektiver Blackout. Es stand 10:6 für Minden, als VfL-Trainer Emir Kurtagic seine Spieler zur Auszeit bat. Er scheint die richtigen Worte gefunden zu haben, denn mit einem 9:0-Lauf brachten sich die Gummerbacher bis zur Pause mit 17:12 in Führung. „Das war Wahnsinn“, lobte Kurtagic seine Jungs. „Wir waren in dieser Phase sehr, sehr schlecht“, ärgerte sich Perkovac. Abspielfehler, Lustwürfe – die Palette der Fehlleistungen war lang. GWD wirkte kopflos: Spielmacher Florian Freitag „hatte seine Probleme mit der Gummersbacher Abwehr“. Dalibor Doder lag die ganze Woche krank im Bett, konnte nicht trainieren. „Wir brauchen einen gesunden Doder, keinen, der aus dem Bett kommt“, sagte Perkovac. Den Rest erledigte Matthias Puhle im Tor der Gäste, der eine überragende Leistung zeigte. „Der VfL hat cleverer gespielt als wir, hat unsere Fehler eiskalt bestraft“, analysierte der GWD-Coach.

 Vor allem mit Christoph Schindler hatten die Mindener in der Abwehr Probleme.

 Nach dem Seitenwechsel blieben die Ostwestfalen dran, verkürzten auf 14:17. Dann war aber wieder der VfL am Zug, der weiterhin die Lücken in der Mindener Abwehr ausnutzte. Nach dem 24:16 schien die Messe zugunsten der Gäste gelesen (42.).

 Jetzt aber begann die zweite Viertelstunde, in der die Gastgeber Handball spielten. Tor um Tor wurde vom Gummersbacher Vorsprung abgeknabbert. Christoffer Rambo erzielte schöne Tore, der für Jens Vortmann gekommene Gerrie Eijlers hielt sogar einen Siebenmeter. Beim 25:27 wurde es noch einmal spannend. „Aber wir haben eine gute Abwehr gespielt und GWD keine leichten Tore erlaubt“, sagte Kurtagic, der „keinen Zweifel am verdienten Auswärtssieg“ hatte.

 Die Sekunden tickten von der Uhr, Puhle rettete 60 Sekunden vor dem Abpiff noch mit einem Riesenreflex gegen Rambo, dann war Schluss.

GWD: Freitag 3, Rambo 7, Steinert 3, Kunkel 1, Torbrügge 2, Niemeyer 2, Schmidt 2 (1 Siebenmeter), Svitlica 1, Doder 4. uk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr