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Letzter Warnschuss

Handball Letzter Warnschuss

Der Zweitligist GWD Minden gewinnt auch das zweite Heimspiel: Die HG Saarloius hat den Mindenern das Leben schwer gemacht, sodass es für den Favoriten nur zu einem knappen 26:24 (15:13)-Sieg reicht, der aber den Sprung in die Aufstiegsränge zur Folge hat.

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Der Ball passt: Moritz Schäpsmeier (Mitte) wird auf den Arm genommen und trifft dennoch zum 15:13 für GWD Minden.

Quelle: uk

Handball. Es sollte ein Zittersieg werden. Wie im ersten Heimspiel gegen den TuS Ferndorf fanden die Hausherren nicht zu ihrem Spiel. Die HG gestaltete die Partie ausgeglichen, lag beim 4:2 (6.) sogar mit zwei Toren vorne. Von leichten Toren war GWD weit entfernt und hinten bekam die Abwehr ohne den geschonten Magnus Jernemyr nicht den gewünschten Zugriff. „Wir müssen auch ohne Magnus wissen, wie wir in der Abwehr spielen müssen“, sagte Mindens Spielmacher Dalibor Doder. GWD-Trainer Frank Carstens blies ins selbe Horn: „Das darf nicht als Ausrede herhalten. Wir haben auch ohne Magnus schon starke Spiele in der Abwehr gemacht.“ Beim 18:14 (37) und 25:21 (54.) lagen die Ostwestfalen komfortabel in Führung, brachten sich aber immer wieder selbst in Schwierigkeiten.

 Doder, der lange angeschlagen auf der Bank saß, blieb das wichtigste Tor des Tages vorbehalten, als er kurz vor dem Abpfiff das vorentscheidende 26:24 erzielte. „Den Wurf habe ich mir genommen, zum Glück war er drin“, freute sich der Schwede.

 Dass überhaupt gezittert werden musste, lag neben der unzureichenden Abwehrarbeit auch an den Torhütern, die wenig Paraden zeigten. „Ich war mit der Leistung unserer Keeper nicht zufrieden“, sagte Carstens. Immerhin habe sich Gerrie Eijlers in der Schlussphase gesteigert, wichtige Bälle gehalten, so der Coach. Wie beim 25:24 in der 57. Spielminute, als Eijlers gegen Martin Zurawski den Ausgleich verhinderte und den Sieg einleitete. Auch im Angriff zeigte GWD Defizite, traf oft die falschen Entscheidungen. Christoffer Rambo hatte ein gebrauchten Tag, erreichte bei nur einem Treffer eine miese Quote.

 „Ich hoffe, wir haben den letzten Warnschuss verstanden“, sagte Carstens, der bei seinen Spielern den Schaum vorm Mund vermisste und ausdrücklich das Mindener Publikum lobte: „Die Fans haben uns zu jeder Phase unterstützt, waren emotional dabei. Das hatten wir heute nicht verdient.“

 „Wir haben super gekämpft, hätten heute einen Punkt verdient gehabt“, meinte ein enttäuschter HG-Trainer Heine Jensen. uk

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