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Luca Harmening schafft Überraschung

Judo Luca Harmening schafft Überraschung

Für die Altersklasse der U-15 gibt es im Judo in Deutschland keine deutschen Meisterschaften, es gibt aber Turniere, bei denen sich die Experten einig sind, dass diese vom Niveau her mit deutschen Meisterschaften gleichzusetzen sind.

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Quelle: Symbolfoto

Judo. Zusätzlich zur deutschen Konkurrenz müssen sich die Sportler dort aber auch noch mit internationaler Besetzung auseinandersetzen. Eines der bestbesetzten Turniere ist alljährlich der „Crocodiles-Cup“ in Osnabrück. Mit Luca Harmening konnte sich 2015 erstmals ein Obernkirchner in die Siegerliste eintragen.

26 Starter aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland standen in der Startliste bis 37 Kilogramm und bei diesem Event gibt es keine schwachen Gegner. Direkt zum Auftakt musste Harmening gegen den Wittener Finn Funke ran, gegen den er unlängst bei der Landesrangliste noch in der Verlängerung unterlegen war. Diesmal behielt Luca die Oberhand und zog ins Achtelfinale ein. Dort wartete der Hannoveraner Boris Böhm, den Harmening vorzeitig in die Trostrunde schicken konnte.

Im Viertelfinale wurde es dann international. Gegen den Niederländer Jeroen Christ gelang mit einer Kontertechnik ebenfalls ein vorzeitiger Sieg. Im Halbfinale gab es einen harten Kampf gegen den hessischen Meister David Trippel aus Rüsselsheim, den der Obernkirchener zu seinen Gunsten entschied. Im Finale schaltete Harmening mit Jochem van Amerongen aus Arnheim einen weiteren Niederländer aus und feierte seinen größten Erfolg.

Seine Brüder Ayke und Fabio traten in der Klasse bis 40 Kilogramm an. Fabio unterlag zum Auftakt dem Norddeutschen Meister Demchyk aus Hannover. In der Trostrunde konnte er den nächsten Gegner noch bezwingen, der dritte Kampf brachte aber das vorzeitige Aus. Ayke siegte in Runde eins gegen den Brandenburger Cyrill Sommer, unterlag dann dem Mönchengladbacher Koch. In der Trostrunde kam in Runde vier das Aus.

Auch bei den Mädchen hatten die Obernkirchener ihre erfahrensten U-15-Kämpferinnen Lucy Beyer (bis 52 Kilogramm) und Michelle Schmal (bis 44 Kilogramm) nach Osnabrück entsandt. Schmal wurde mit zwei Siegen im Feld der 30 besten deutschen Nachwuchskämpferinnen gute Neunte. Lucy blieb, trotz Führung im zweiten Kampf, ohne Sieg und musste ohne Platzierung die Tasche wieder packen. seb

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