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MTV Großenheidorn bezwingt die HSG Schaumburg

Besserer Angriff entscheidet MTV Großenheidorn bezwingt die HSG Schaumburg

 „Derbysieger, Derbysieger“ – der Oberligist MTV Großenheidorn hat vor 417 Zuschauern seinen 26:22 (10:11)-Heimsieg über die HSG Schaumburg Nord gefeiert.

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Augen zu und durch: Bertrand Salzwedel (Mitte) und die Angreifer des MTV Großenheidorn erwischen die bessere Tagesform.

Quelle: hga

Handball. Das Derby wurde in der zweiten Halbzeit durch den besseren Angriff und die Leistung von MTV-Torhüter Timo Wegner entschieden. Die von Jörg Hasselbring trainierte HSG brachte diesmal ihren Rückraum nicht zum Tragen. Nur in Hälfte eins gelang es Andreas Lüer, Akzente zu setzen. Schmerzen dürfte die Rote Karte für Philipp Reinsch (59.), der nach einem groben Foul an Maximilian Wölfel mindestens zwei Spiele fehlen wird.

 Die erste Halbzeit habe Nerven gekostet, man habe zu viele freie Chancen verworfen, so Goran Krka vom MTV-Trainergespann Krka/Christopher Treder. „In der zweiten Halbzeit wurden wir immer besser. Wenn man alles zusammenzählt, habe ich das Gefühl, dass wir es mehr wollten“, erklärte Krka. Das sei gegen einen sehr guten Gegner vielleicht der Unterschied von vier Toren gewesen, so Krka.

 „Großenheidorn war effizienter im Angriff, wir haben die Achse am Kreis nicht in den Griff bekommen“, sagte Hasselbring. Gewinnen wolle so ein Derby jeder, so der Coach, der in der zweiten Hälfte im Angriff zu wenig Effektivität sah. Man habe in der entscheidenden Phase zu früh abgeschlossen. „Unser rechter Rückraum war ein Totalausfall, das ist einfach so“, meinte Hasselbring.

 Das Spiel verlief über weite Strecken ausgeglichen, in der ersten Halbzeit zeigte auch HSG-Keeper Niklas Blomberg eine hervorragende Leistung. Er parierte den ersten Siebenmeter bereits nach 50 Sekunden. 4:4 (13.), 7:7 (24.), die 11:10-Halbzeitführung der HSG markierte Jannis Frädermann per Siebenmeter nach dem Pausenpfiff. In Hälfte zwei wurde der MTV immer stärker, die HSG schaffte es nicht, die Achse Maik Bokeloh zu Maximilian Wölfel zu unterbinden. Wegner hatte Mitte der Halbzeit eine ganz starke Phase, Wölfel traf zum 22:19 (52.). Die HSG verkürzte auf 22:24, dann machte Markus Nülle mit dem 25:22 (58.) alles klar. MTV: Reese 7/7, Djuric 5, Bokeloh 3, Nülle 3, Wölfel 2, Herrmann 2, Biester 1, Müller 1, Salzwedel 1, Borgmann 1.

HSG: Lüer 5, Sonneborn 3, Rose 3, Jannis Frädermann 3/1, Thieme 2, Hengst 2, Blanke 1, Julian Frädermann 1, Blazek 1, Reinsch 1.

Von Heinz-Gerd Arning

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