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MTV Großenheidorn kämpft HSG Nienburg nieder

Erste Auswärtsniederlage MTV Großenheidorn kämpft HSG Nienburg nieder

Jede Serie geht einmal zu Ende: Oberligist MTV Großenheidorn brachte der HSG Nienburg im Derby beim 25:23 (9:8) die erste Auswärtsniederlage bei.

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Christian Reese (rechts) tankt sich durch die Nienburger Abwehr.

Quelle: hga

Handball. Die Großenheidorner Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung schlug hoch. Nach Spielende feierten die heimischen Fans mit René Schröpfer den Helden des Spiels. Am vergangenen Wochenende noch weit hinter allen Erwartungen, brachte der Torhüter diesmal die Nienburger Angreifer zur Verzweiflung. 22 Paraden zeigte der Keeper, spielte über 60 Minuten eine herausragende Rolle hinter einer Abwehr, die das ihrige zum Heimsieg beitrug. „Heute hat einfach der Wille gesiegt, wir wollten unbedingt gewinnen“, sagte Schröpfer.

 Ein stark verbesserter Milan Djuric war vor allem in der Schlussphase nicht zu halten. Marcus Nülle spielte als Vorgezogener vor der Abwehr einen starken Part, was seinen Vater Klaus, Trainer der Nienburger, nur mäßig begeistert haben dürfte. „Ich glaube, Nienburg kann sich nicht erinnern, wann sie nur 23 Tore geworfen haben“, sagte Coach Goran Krka. Diesmal seien Torhüter und Abwehr überragend gewesen. „Es war heute nicht der Leckerbissen, aber wir sind sehr emotional und kämpferisch aufgetreten“, erklärte Krka. „Wir bekommen in der ersten Hälfte nur fünf Feldtore, das hat Spaß gemacht, auch wenn ich selbst nicht so gut war“, sagte Rechtsaußen Bertrand Salzwedel.

 In der ersten Hälfte waren Tore Mangelware, weil die Kontrahenten viel verschossen. Zudem zeigte auch Nienburgs Keeper Christoph Fraj in der ersten Hälfte eine hervorragende Leistung. Über 4:4 (15.) gerieten die Seeprovinzler 5:8 (25.) ins Hintertreffen, Nienburg nutzte die große Chance nicht. Durch Tore in Folge gingen die Seeprovinzler mit einer 9:8-Führung in die Kabine.

 In Hälfte zwei brachte der Gast die Seeprovinzler beim 16:19 (47.) erneut drei Tore in Rückstand. Doch Schröpfer wuchs über sich hinaus, seine Vorderleute zeigten einen riesigen Siegeswillen und führten nach sieben Toren in Folge 23:19 (57.). Nienburg öffnete die Abwehr, doch der MTV blieb trotz doppelter Unterzahl vorn.

>> MTV: Djuric 9/3, Biester 4, Wölfel 3, Buhre 3, Reese 3, Bokeloh 2, Nülle 1. hga

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