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MTV Großenheidorn siegt gegen Northeimer HC

Handball / Großenheidorn MTV Großenheidorn siegt gegen Northeimer HC

Es war die Lust am großen Augenblick, als in der Großenheidorner Sporthalle der Jubel losbrach: Der MTV Großenheidorn schlug den Northeimer HC 33:32 (17:13) und übernahm als einzig ungeschlagene Mannschaft am 6. Spieltag die Tabellenführung.

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Überschwängliche Freude beim MTV Großenheidorn nach dem 33:32-Erfolg im Top-Spiel gegen den Northeimer HC. hga

Von Heinz-Gerd Arning. Die Geschichte des Spiels hatte mit MTV-Torhüter Lars Wagner, Milan Djuric, Christian Reese, Björn Teßmann und vor allem Maik Bokeloh herausragende Hauptdarsteller. Dazu zählte auch der junge Benedikt Wegener, der in der Abwehr zusammen mit Djuric wieder einmal einen hervorragenden Mittelblock stellte. Djuric mit 15 Toren und Reese mit acht Toren erschossen Northeim fast allein.

„Grundsätzlich hätten wir den Sack eher zumachen müssen“, meinte Wagner, bezog sich auf die klaren 24:16 (40.) und 27:19 (45.)-Führungen. Von Beginn an zog Bokeloh die Fäden auf der Mitte, setzte seine Nebenleute ruhig und mit viel Übersicht gut ein. Dazu kam eine sehr geringe Fehlerquote, die Northeim nicht in das Spiel mit Tempogegenstößen kommen ließ. „Nahezu keine Fehler auf der Mitte, gute Kontrolle rechts wie links, perfekt“, resümierte MTV-Cotrainer Christopher Treder die Leistung von Bokeloh.

Bis zum 6:6 (11.) waren die Kontrahenten auf Augenhöhe, ab dem 9:7 (15.) zogen die Seeprovinzler davon. Teßmann lieferte sich am Kreis harte Zweikämpfe mit Kai Effler, wobei der Northeimer heftig austeilte und den MTV-Kreisläufer nie in den Griff bekam. Bis zur Pause bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 17:13 aus. Nach der Pause dominierte der MTV den Gast komplett, überrannte den diesjährigen Titelfavoriten. „Mit dieser Dominanz habe ich nicht gerechnet“, meinte Djuric. „Wir haben unser Konzept durchgezogen, Angriffe sicher ausgespielt, damit haben wir sie geschlagen“, sagte Bokeloh. Verdient war der Sieg, aber auch glücklich. Denn Northeim zeigte seine Qualitäten, als der Gast Stück um Stück in der Schlussphase aufholte.

Die Schlussminuten wurden hektisch, Djuric ging in der 50. Minute, eine Minute später auch Effler mit jeweils drei Zeitstrafen vom Feld. Beim 32:30 (58.) verpasste Bertrand Salzwedel mit einem verschossenen Siebenmeter die endgültige Entscheidung. „Ich wusste, dass diese Mannschaft dazu in der Lage ist, einen Gegner zu überrennen“, meinte Coach Goran Krka.
MTV: Djuric 15, Reese 8, Salzwedel 5, Teßmann 4, Bokeloh 1.

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