Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
MTV Obernkirchen hat Visionen

Handball MTV Obernkirchen hat Visionen

Aleksandras Getautas hat Visionen und einen Plan: Der Coach des Landesligisten MTV Obernkirchen will die Halle am Kammweg attraktiv für viele Zuschauer und den MTV für die Zukunft fit machen.

Voriger Artikel
Platz ist hin
Nächster Artikel
Schaumburgs Elite trifft sich

Trainer Aleksandras Getautas hat mit dem Landesligisten MTV Obernkirchen noch viel vor.

Quelle: hga

Handball. Im ersten Teil des Plans geht es Getautas, der die Landesliga-Mannschaft im Sommer diesen Jahres als Coach übernahm, um die Fans, die auch in schlechten Zeiten in die Halle kommen. „Diese Fans sind das wichtigste, da wollen wir gern neue Gesichter sehen“, sagt Getautas. Das sei für die Mannschaft sehr wichtig, sie würde in jedem Spiel bis zum Umfallen kämpfen. „Wir trainieren für drei oder 300 Zuschauer, hätten gern viel Unterstützung und wollen zurückzahlen“, erläutert Getautas seine Gedanken. Der Fan müsse spüren, dass sich das Kommen gelohnt habe.

Der Coach setzt nicht nur darauf, dass sich seine Mannschaft entsprechend präsentiert, sondern auch auf die Unterstützung aus dem Spartenvorstand. Bei der Mannschaft kommt der neue Coach gut an: „Er hat ein gutes Standing bei uns“, bestätigt Daniel Burghard, Mannschaftsführer und stellvertretender Spartenleiter. Die Unterstützung der Verantwortlichen für den Handball im MTV hat Getautas auch. „Ich möchte, dass wir einen Plan für die nächsten fünf Jahre entwickeln. Ob das dann mit mir oder ohne mich weiterläuft, kann ich nicht garantieren“, meint Getautas.

Das sei sehr positiv aufgenommen worden, so der Coach. „Er möchte langfristig arbeiten“, bestätigt Burghard die Vorstellungen seines Trainers. Dabei spielt der Faktor Zeit eine große Rolle, Hauptansatzpunkt soll – neben der notwendigen Verstärkung der Mannschaft – eine zunehmend bessere Jugendarbeit sein. „Wir müssen die Kinder in die Halle bekommen, wir brauchen eine Jugend-Ausbildung“, unterstreicht Getautas seine Vorstellungen von Zukunft.

Da spielen dann auch wieder die Zuschauer eine Rolle, je mehr, desto besser. Denn Öffentlichkeit und gute Auftritte der Mannschaft sind als Basis für die Zukunft nötig. Selbst kann der Coach das alles nicht organisieren, jetzt müssen die Verantwortlichen nach den Worten auch Taten folgen lassen. „Ich bin sicher, dass wir genügend engagierte Helfer mobilisieren“, sagt Burghard. Das Gesamtziel soll eine breitere Aufstellung für die kommenden Jahre sein. Getautas selbst fordert dazu auf, ihn auch anzusprechen: „Ich bin offen für jede Art von Hilfe und Ideen, jeder kann mich ansprechen.“ Dazu werde er auch die Mannschaft aktivieren, wenn bei Aktionen Kinder in die Halle kämen. „Wir wollen zum Anfassen sein“, sagt Getautas, dessen Vorstellung von modernem Handball – mit Tempo und einer körperbetonten Abwehr – schon erste Früchte trägt. Die ruhige Art des Auftretens wird von den Fans anerkannt. hga

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr