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Malisius will kein Titelaspirant sein

Landkreis / Bezirksliga-Vorschau Malisius will kein Titelaspirant sein

Während der VfR Evesen und der SV Nienstädt 09 gegen Abstiegskandidaten vor lösbaren Aufgaben stehen, nimmt der TuS Niedernwöhren gegen den TV Jahn Leveste einen neuen Anlauf, den ersten Saisonsieg einzufahren. Der SC Rinteln will beim SV Gehrden den Aufwärtstrend fortsetzen und punkten.

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Alexander Schröder (rechts) stürmte mit dem VfR Evesen auf den vierten Tabellenplatz. © ph

Bezirksliga (uk). VfR Evesen – SG 05 Ronnenberg (Sonntag, 17. April, 15 Uhr). Von der Papierform ist der Tabellenvierte aus Evesen der klare Favorit. Das Team von Trainer Frank Malisius will die kleine Erfolgsserie ausbauen. Dass dem VfR Evesen wegen guter Form, dem Tabellenplatz und dem geringen Abstand zu Spitze sogar noch Titelchancen eingeräumt werden, dazu hat Malisius eine eigene Meinung: „Ich halte nichts davon, uns als Titelaspirant einzustufen.

Es ist schön, dass wir für unsere harte Arbeit mehrfach belohnt wurden. Aber der momentane Tabellenplatz im Umfeld der größeren Vereine bedeutet sicher keine Perspektive.“ Mali- sius räumt allerdings ein, dass sich durch die Spiele unter der Woche erstmals vier Mannschaften vom breiten Mittelfeld abgesetzt hätten. Dies gelte auch für die Abstiegszone. Hier sind die Gäste aus Ronnenberg beheimatet.

Die SG ist auf einen Abstiegsplatz abgerutscht und benötigt dringend jeden Punkt. „Ronnenberg ist angeschlagen und deshalb gefährlich“, sagt Mali- sius. Mit dem Einsatz seiner einsatzbereiten Spieler sei er zufrieden. Alle Spieler im Kader hätten ausreichend Spielpraxis, so der Coach. Bei allen positiven Aspekten kritisiert Malisius die Roten Karten aus den letzten Partien: „Die berechtigten Platzverweise resultieren aus Unsportlichkeiten während einer Spielunterbrechung.

Das gefällt mir nicht. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach die Fair-Play-Wertung gewonnen. Daran habe ich meine Spieler erinnert.“ Er sei allerdings durchaus selbstkritisch, was seinen persönlichen Umgang mit den Schiedsrichtern angehe, erklärt Malisius.

„Gegen Ronnenberg muss ich einen Heimsieg einfordern. Das wird viel Aufwand erfordern. Einige Spieler haben sich in letzter Zeit versteckt und blieben hinter ihren Erwartungen. Ich hoffe da auf eine Leistungssteigerung“, sagt Malisius.

SV Gehrden – SC Rinteln (Sonntag, 17. April, 15 Uhr). Na bitte, geht doch. Nach der Medienschelte holte der SC Rinteln in zwei Spielen vier Punkte. Und am Sonntag soll die Miniserie mit einem Sieg beim SV Gehrden fortgesetzt werden.

Der Sieg beim TV Jahn Leveste war der Lohn für die wochenlange harte Arbeit im Training. Trotz der Niederlagenserie nach der Winterpause hat die Mannschaft um Duran Gök nie den Glauben an sich verloren. Der erste Erfolg nach sieben Spielen wird den Weserstädtern neues Selbstvertrauen geben.

Durch die Umstellung in der Offensive schießt der SC Rinteln plötzlich auch Tore – fünf in zwei Begegnungen. Vorher waren es 28 in 19 Begegnungen. Und mit der neuen Durchschlagskraft im Angriff hat auch die Defensive an Stärke gewonnen. Der SC blieb seit 16 Spielen zum ersten Mal wieder ohne Gegentor. Mit einem Sieg in Gehrden kann der SC Rinteln den Rückstand auf den Gastgeber, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert, auf drei Punkte verkürzen.

TuS Niedernwöhren – TV Jahn Leveste (Sonntag, 17. April, 15 Uhr). Die Gäste aus Leveste gehören auswärts zu den schwächeren Teams und stehen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. So gesehen dürfte für den bislang sieglosen TuS Niedernwöhren durchaus etwas drin sein. TuS-Trainer Lars Reuther lobt seine Mannschaft: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, die Einstellung war bei allen Spielern bestens. Wir haben wieder gut mitgehalten, uns fehlt nur der verdiente Sieg. Die Mannschaften vor uns haben 20 Punkte mehr auf dem Konto. Das ist schade.“ Gegen Leveste wolle man nicht überrollt werden, so Reuther.

In der derzeitigen Verfassung ist das allerdings nicht zu befürchten. Der erste TuS-Erfolg ist nur eine Frage der Zeit. Vielleicht klappt es bereits am Sonntag.
Der Einsatz von Reuther und Jan Witte ist noch nicht sicher. Ausfallen wird am Sonntag TuS Kapitän Marcel Kasseck.

SV Nienstädt 09 – TSV Klein Berkel (Sonnabend, 16. April, 16 Uhr). Mit dem TSV Klein Berkel gibt das schlechteste Rückrundenteam seine Visitenkarte am Schierbach ab. Diese Aufgabe sollte für das Team von Trainer Torben Brandt durchaus machbar sein. Aber der Gegner sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, denn die Mannschaft von Trainer Holger Biester benötigt im Abstiegskampf dringend jedes Pünktchen und wird diese keinesfalls kampflos in Nienstädt abgeben. Zumal beim SV 09 mit Sören Peters der Abwehrstabilisator der vergangenen Wochen gesperrt fehlen wird.

Dennoch dürfte für die spielstarken Nienstädter gegen diesen Gegner nichts anbrennen. Die zweitbeste Offensive trifft auf die zweitschlechteste Defensive – Tore scheinen in dieser Partie vorprogrammiert.

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