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„Man muss schon ein bisschen verrückt sein“

Nacht des Sports „Man muss schon ein bisschen verrückt sein“

André Möller hat sich früh für den Kampf entschieden und diese Entscheidung bisher nie bereut.

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André Möller (links) wird in der Mastersklasse im Takwondo-Vollkontakt deutscher Meister.

Quelle: pr.

Nacht des Sports. Im vergangenen Jahr wurde Möller in Schwabach bei Nürnberg Deutscher Meister in der Mastersklasse im Taekwondo-Vollkontakt. Als Trainer führte er seinen Freund Daniel Heine in Kroatien bei den Hochschul-Europameisterschaften zum dritten Platz.

Die Tatsache als Trainer etwas bewirkt zu haben, sorgte für eine überraschende Einordnung der Erfolge. „Das ist ein noch größerer Erfolg als der deutsche Meistertitel“, sagt der 35-jährige Lüdersfelder. Dabei waren die letztjährigen nationalen Titelkämpfe die ersten dieser Art für Möller, der Titelgewinn der Höhepunkt der sportlichen Karriere.

Und so sicher war seine Teilnahme nicht: Anfang 2015 stand eine Operation an, um eine langwierige Verletzung in den Griff zu bekommen. Erst sechs Wochen vor den Meisterschaften entschied Möller, nach ausführlicher Konsultation seines Arztes, doch daran teilzunehmen.

Die Verletzung sorgte dafür, dass Möller im Anschluss an den Titelgewinn sich auf die Arbeit als Trainer beschränkte. Das betrifft die Kampfgemeinschaft Schaumburg, die Möller vor vier Jahren zusammen mit Heine gründete. Dort trainieren Sportlerinnen und Sportler für Vollkontakt-Wettkämpfe, die Sportler kommen aus verschiedenen Vereinen. Möller selbst hat als Heimatverein den TKD DAS (Düdinghausen-Auhagen-Steinhude). Für den Trainer Möller steht dabei die Nachwuchsförderung im Vordergrund.

Nach Gehversuchen im Fußball und als Leichtathlet kam der Träger des Braun-Schwarzen-Gürtels vor 24 Jahren zum Taekwondo. Gleich zu Beginn der damals noch mutmaßlichen sportlichen Karriere entschied sich der verheiratete Vater zweier Kinder dazu, sich der Variante „Vollkontakt“ zu widmen. „Man muss ein bisschen verrückt dazu sein“, schmunzelt Möller. Allerdings tragen die Kämpfer eine gute Schutzausrüstung. Die Zielsetzung für 2016 formuliert Möller unmissverständlich: „Ich will auf jeden Fall die Deutschen mitmachen.“ hga

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