Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr Konsequenz beim Torabschluss

HANDBALL Mehr Konsequenz beim Torabschluss

So schnell kann es gehen: Nach drei Niederlagen in Folge ist der Erstligist TSV GWD Minden auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Heute (7. Oktober), ab 19.45 Uhr, geht es in der Kampa-Halle gegen den Mitaufsteiger HC Erlangen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der stärksten Handball-Liga der Welt.

Voriger Artikel
Bronze für Merle Japes
Nächster Artikel
Algesdorfer erklimmen Spitze

Symbolbild

Quelle: dpa

HANDBALL. Das Unterfangen wird aber alles andere als einfach. Die Gäste aus Franken schwimmen auf einer Welle der Euphorie, haben bereits acht Punkte eingesammelt. „Sie spielen derzeit sehr, sehr stabil“, weiß GWD-Trainer Frank Carstens. Der Tabellenfünfte hat drei Spiele in Folge gewonnen, darunter mit 24:22 in Göppingen und zuletzt 30:29 gegen den VfL Gummersbach. Vor allem der 29:25-Erfolg gegen die MT Melsungen gehörte zu den großen Überraschungen der laufenden Serie.

Ein wichtiger Faktor im Spiel des Mitaufsteigers sei Außenspieler Ole Rahmel – der Fixpunkt im Konterspiel, so Carstens. Den 26-Jährigen ehemaligen Essener zu verteidigen („er läuft extrem früh los“), wird nicht leicht. Vermutlich wird die Aufgabe auf die Mindener Rückraumspieler zukommen. Überhaupt hätte sich der HC sehr gut entwickelt und vor der Serie gut verstärkt. Mit Isaías Guardiola, Uros Bundalo und vor allem mit dem ehemaligen Mindener Michael Haaß ist sehr viel Qualität dazugekommen. Um die gefährlichen Konter zu unterbinden sei es aber am sichersten, den Ball ins Tor zu werfen, so Carstens. Genau daran haperte es aber bei der Niederlage beim Bergischen HC. „Da kriegen wir den Ball nicht unter. Vier freie Würfe nicht verwandelt, dazu zwei Konter – macht sechs Tore Unterschied“, rechnet der Coach vor, „denn die Chancenauswertung ist ein wichtiger Aspekt.“ Gegen Erlangen soll es gelingen, wieder mehr Druck auf die gegnerische Deckung auszuüben und dabei den schnellen Rückzug im Auge zu haben. „Das ist die erste Aufgabe“, sagt Carstens. Die zweite sei es, Tore zu erzielen, im Abschluss konsequenter als zuletzt zu sein.

Trainer setzt auf Zuschauer

Der Mindener Trainer setzt dabei auch auf die Unterstützung der Zuschauer: „Es ist wichtig, dass wir die Halle mitnehmen, das kann den Ausschlag geben. Die Initialzündung muss von uns kommen.“ In den bisherigen Spielen gegen FA Göppingen und den THW Kiel waren die Weserstädter in Sachen „guter Atmosphäre“ auf dem richtigen Weg, haben dann aber „selbst die Luft rausgelassen“ und sich hohe Niederlagen eingehandelt. Bislang haben die Ostwestfalen drei Punkte auf dem Konto, allesamt auswärts bei Mitkonkurrenten eingefahren. „Das ist Bonus. Wichtig ist, das wir die Heimspiele gegen diese Mannschaften gewinnen und heute ist so ein Spiel“, fordert Carstens unmissverständlich einen Sieg: „Wir müssen mit allem reingehen, was wir haben.“

Personelle Probleme gibt es auf der rechten Seite, weil Aleksandar Svitlica und Moritz Schäpsmeier angeschlagen sind und wenig trainieren konnten. Magnus Gullerud und Nend Bilbija fallen weiterhin aus. Bei Neuzugang Helge Freiman, der zuletzt unauffällig agierte, sieht Carstens kein Problem: „Helge erwartet mehr von sich und muss sich erst noch an die Liga gewöhnen. Aber er hat schon gute Leistungen gezeigt und wird wiederkommen.“

Karten gibt es in der Geschäftsstelle der Schaumburger Nachrichten und ab 18.15 Uhr an der Abendkasse. Nach dem Spiel findet im Foyer ein Oktoberfest statt. uk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr