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Mit Teamgeist und Disziplin zum Ziel

Bückeburg / Fußball Mit Teamgeist und Disziplin zum Ziel

Nach dem Abstieg aus der Niedersachsenliga und dem Wechsel zahlreicher Spieler in den A-Juniorenbereich treten die B-Junioren des VfL Bückeburg in dieser Saison mit einem komplett neuen Kader in der Landesliga Hannover an.

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Die B-Junioren des VfL Bückeburg: Silas Sydow (hinten von links), Tim Witthaus, Malte Renneberg, Vincent Schäfer, Andre Kuhlmann, Dejan Radevic, Simon Druffel, Can Gökdemir, Pate Jan Steininger (mitte von links), Thorsten Brandt (Trainerteam), Andreas Paker (Trainer), Maxi Behrens, Oliver Brandt, Joey Ferdinand, Leon Dresenkamp, Niklas Siepe, Marvin Panke, Luca Pittelkow, Jonas Struckmeier, Cengizhan Su, Uwe Schröder (Trainerteam), Reinhardt Schlömer (Trainerteam), Marek Hellmig (vorne von links), Alexander Salwasser, Luis Böhm, Niklas Dohm, Niklas Panke und Nico Schröder.

Quelle: pr.

Von Luis Böhm. Für viele Spieler ist es die erste Saison in einer so hohen Spielklasse. Vom letztjährigen Niedersachsenliga-Team sind lediglich noch Leon Dresenkamp, Jonas Struckmeier, Malte Renneberg und Silas Sydow übrig geblieben. Die Neuzugänge kommen aus einer Vielzahl verschiedener Vereine und Regionen. Mit Armin Hartmann, Vincent Schäfer, Andre Kuhlmann und Luis Böhm wechselten vier Spieler vom SC Rinteln zum VfL. Vom FC Preußen Hameln kam Simon Druffel, vom FC Stadthagen Dejan Radevic und von der SV BE Steimbke Nico Schröder. Der Rest des Kaders setzt sich aus ehemaligen Spielern der zweiten B- und der C-Junioren des VfL Bückeburg der letzten Saison zusammen.

 Trotz dieser großen Umstellungen ist man zuversichtlich, sich in der neuen Saison in der Landesliga behaupten zu können. Laut Co-Trainer Uwe Schröder verfügt der VfL in diesem Jahr über einen sehr ausgeglichenen Kader. „Wenn alle fit sind, spielen alle auf demselben hohen Niveau“, so Schröder. Außerdem hätte man mit Niklas Dohm und Luis Böhm zwei Top-Torhüter zwischen den Pfosten, die der Abwehr großen Rückhalt geben würden. Guter Teamgeist und große Disziplin im Training und im Spiel werfen zusätzlich ein positives Licht auf die junge Truppe. Die großen Schwächen der Mannschaft sind nach Meinung von Schröder die mangelnde Chancenverwertung und die zu geringe Kommunikation auf dem Platz. „Diese Probleme haben wir erkannt und sind momentan auch schon auf einem guten Weg, diese abzustellen“, erklärte Schröder.

 Der Aspekt des guten Teamgeistes spiegelt sich auch in den Aussagen einiger Spieler wieder: „Mich haben die Philosophie des Vereins und die Harmonie innerhalb der Mannschaft überzeugt. Wir respektieren uns aufgrund unseres Willens und unserer Leistung“, so Dejan Radevic.

 Schaut man sich die Herkunftsvereine einzelner Spieler an, so erscheint diese Aussage verwunderlich. Viele der Neuzugänge kommen aus Vereinen, deren Spiele gegeneinander in der Öffentlichkeit stets als „brisant“ betitelt werden. Spielt der SC Rinteln gegen den VfL Bückeburg, so sprach man schon immer von einem Derby. Und wie in jedem Derby schwappen die Emotionen häufig über und die Spieler der konkurrierenden Vereine lassen sich zu unüberlegten Reaktionen hinreißen – auch im Jugendbereich. Umso erstaunlicher ist es, dass eben diese Spieler jetzt ohne Probleme miteinander ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Am Beispiel der Bückeburger B-Junioren wird eine alte Weisheit wieder aktuell: Fußball verbindet.

 Zum gemeinsamen Saisonziel hat man sich den Klassenerhalt und einen sicheren Platz im Mittelfeld der Tabelle gesetzt. Und bisher sieht alles danach aus, als würde man dieses Ziel auch erreichen. Der VfL steht nach zuletzt zwei Siegen in Folge auf dem sechsten Platz und hat ein Neun-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang.

 Jedoch läuft trotz der letzten Erfolge nicht alles optimal für die B-Junioren des VfL Bückeburg. Die Verletztenliste wird immer länger. Erst am letzten Wochenende mussten beim Spiel in Niedernwöhren wieder zwei Spieler verletzt ausgewechselt werden: Abwehrchef Oliver Brandt und Kapitän Niklas Siepe. Zwei weitere Langzeitverletzte sind Malte Renneberg und Silas Sydow. Jonas Struckmeier kehrt diese Woche wieder in das Mannschaftstraining zurück. Die vielen Verletzten seien laut Schröder ein Ärgernis, welches aber durch den starken Kader ausgeglichen wird.

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