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Mit erlaubten und unerlaubten Mitteln

Derby in der Oberliga Mit erlaubten und unerlaubten Mitteln

Am Freitagabend soll es klappen: In der Oberliga wird das ausgefallene Derby zwischen dem MTV Großenheidorn und der HSG Schaumburg Nord nachgeholt.

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Christian Reese gehört zur Rückraumachse des MTV Großenheidorn.

Quelle: hga

Handball. Die erste Ansetzung fiel einem Fehler der zuständigen Stellen beim Handballverband Niedersachsen zum Opfer. Zahlreiche Zuschauer warteten, die Mannschaften waren auf dem Feld, nur Schiedsrichter waren nicht anwesend. Beim zweiten Anlauf hoffen die Kontrahenten wieder auf volle Ränge in der Großenheidorner Halle, wenn für 60 Minuten mit erlaubten und manchmal unerlaubten Mitteln um Prestige und den fünften Tabellenplatz gekämpft wird.

 Nichts Neues in der Seeprovinz, so konstatieren es die beiden Coaches Goran Krka und Christopher Treder. Björn Biester fällt krank aus, hinter dem Einsatz von Christian Reese steht ein dickes Fragezeichen. Er zog sich im Spiel gegen den Lehrter SV eine Platzwunde am Kopf zu. Milan Djuric und Christoph Lindemann sind angeschlagen, Maximilian Wölfel noch drei Spiele gesperrt. „Unter diesen Umständen sind wir alles andere als ein Favorit, wir müssen wieder mal improvisieren“, erklärt Krka.

 Auf personeller Ebene hat Krkas Pendant Jörg Hasselbring keine Probleme. „Sie werden sich nichts schenken“, erwartet Hasselbring 60 Minuten Kampf. Für den HSG-Coach spielen die Tagesform und die erfahrenen Spieler eine entscheidende Rolle. Hasselbring warnt vor der MTV-Rückraumachse mit Reese, Maik Bokeloh und Milan Djuric. „Wenn sie Tempo machen können, wird es schwierig“, sagt Hasselbring.

 Bislang hat die HSG noch kein Pflichtspiel gegen die Seeprovinzler gewonnen. Die Kontrahenten ähneln sich in vielen Bereichen: Beide verfügen über gute Torhüter, spielen gern eine aggressive 6:0-Deckung. Allerdings neigen die Spieler hüben wie drüben dazu, sich im Spiel schöpferische Auszeiten zu gönnen. „Diese Derbys sind immer schwierig“, meint Krka. In jedem Fall wird es spannend, das Richtige vor den Weihnachtstagen.

 Anwurf: Freitag, 20 Uhr.

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