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Neue Aufstiegschance

Handball Neue Aufstiegschance

Nach der Niederlage gegen die Drittvertretung der HSG Schaumburg Nord am 24. April hatte sich die HSG Exten-Rinteln eigentlich von sämtlichen Aufstiegshoffnungen verabschiedet.

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Manuel Stundner (weißes Trikot) und die HSG Exten-Rinteln träumen von der Teilnahme an der Aufstiegsrelegation.

Quelle: seb

Handball. Doch unverhofft kommt oft: Nach dem Abstieg des TuS GW Himmelsthür aus der Verbandsliga hat das Team von Trainer Saulius Tonkunas beste Aussichten auf die Relegationsspiele.

Die Grün-Weißen steigen in die Landesliga ab und verwehren damit der eigenen Reserve – aktuell Tabellenzweiter in der Regionsoberliga – die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Damit kommt der Drittplatzierte ins Spiel. Auf diesem Rang liegt die HSG Exten-Rinteln. Die Weserstädter liefern sich aber noch ein Duell mit dem MTV Rohrsen um die Relegationsteilnahme.

Kontrahenten sind punktgleich

Die Rohrsener bestreiten am Sonnabend bei der heimstarken SG Ost Himstedt-Bettrum das letzte Saisonspiel. Die HSG hat noch zwei Spiele vor der Brust, am Sonntag in eigener Halle gegen den VfL Stadthagen und eine Woche später, am 28. Mai, bei der HSG Lügde-Bad Pyrmont. Die Kontrahenten sind aktuell punktgleich, allerdings liegt die HSG aufgrund weniger Minuspunkte auf dem dritten Platz. „Sollte Rohrsen verlieren, dann reicht uns ein Zähler. Bei einem Remis benötigen wir noch zwei Punkte, und sollte der MTV gewinnen, dann müssen wir drei Zähler holen“, weiß Tonkunas.

Bester Mann fehlt

Die Möglichkeit, in die Landesliga aufzusteigen, kam für die HSG-Verantwortlichen dann doch ein wenig überraschend. Der Verbandsligist aus Himmelstühr war eigentlich schon durch, holte aber aus den letzten acht Saisonspielen nur drei Punkte und rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. „Wir befanden uns gedanklich schon in der Sommerpause. Mit Rosvaldas Ramunis fehlt unser bester Mann. Sein Fehlen wiegt schwer. Er ist nicht zu ersetzen“, erklärt Tonkunas, der nun das Trainingspensum wieder hochfahren werde. Der wurfgewaltige Ramunis wurde nach der Niederlagenserie von drei Pleiten am Stück vor Wochen an der Hand operiert und fällt noch bis Ende Juli aus.

Die HSG wird die restlichen Spiele mit der nötigen Lockerheit angehen. „Für uns ist die Relegation kein Muss. Wir werden alles geben, und dann schauen wir, welcher Platz herausspringt“, nimmt der Trainer Druck von seinem Team.

Die Relegation findet am 4. und 11. Juni statt. Mögliche Gegner sind der TuS Bothfeld oder Friesen Hänigsen. seb

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