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Nicht nur Hasani und Benecke wissen, wo das Tor steht

Fußball Nicht nur Hasani und Benecke wissen, wo das Tor steht

Sie sind das Salz in der Suppe, sie entscheiden die Spiele: Jeder Klub ist glücklich, wenn er in vorderster Front einen richtigen Torjäger hat. Auch in Schaumburg gibt es Spieler der Marke „Goalgetter“.

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So kennt man ihn: Kastriot Hasani vom SC Rinteln führt die Rangliste der Schaumburger Torjäger im Bezirk mit neun Treffern an.

Quelle: ph

Von Sebastian Blaumann und Uwe Kläfker

Fußball. Das Spiel hat sich gewandelt: Je höher die Spielklasse, umso agiler, technisch versierter und trickreicher werden die Stürmer. Der klassische „Stehgeiger“, der 90 Minuten nicht zu sehen ist und dann eiskalt zuschlägt, ist seltener geworden. Die Angreifer müssen heute mitspielen, die Bälle fordern, viele Wege gehen, um Lücken zu reißen und bei Ballbesitz des Gegners ist der Stürmer, der erste Abwehrspieler.

 Schaumburgs Rangliste im Bezirk wird von Kastriot Hasani vom SC Rinteln und Patrick Benecke vom SV Nienstädt mit jeweils neun Toren angeführt. Damit ist Benecke auch in der Bezirksliga Staffel 3 in Führung. Maximilian Bösche vom SC Hemmingen-Westerfeld liegt torgleich mit dem Nienstädter auf Platz eins. Auf Rang drei folgt mit dem ehemaligen Evesener Spieler, Alexander Schröder, ein alter Bekannter.

 Der VfL Bückeburg hofft in der Oberliga auf die Tore von Alexander Bremer. Der „Reinschießer“ gehört – trotz seiner vielen Verletzungen in den letzten Jahren – immer noch zur Spitze der Rangliste. Mit fünf Treffern rangiert der Routinier auf dem 5. Platz. Auf Platz eins liegt Philipp Stucki vom Aufsteiger FT Braunschweig mit 11 Toren. Ebenfalls fünf Buden erzielte der Ex-Rintelner Daniel Boateng vom 1. FC Wunstorf, der auf der linken Seite beim Neuling zum Einsatz kommt.

 In der Bezirksliga Staffel 4 gehören die Rintelner Hasani und Alexander Rogowski (7 Tore) zur Spitzengruppe. Aber die Pole-Position ist an Marcel David vom TuSpo Lamspringe mit 14 Toren vergeben. Auf Platz zwei folgen Hussein Ismail (TuSpo Schliekum) und Robin Tegtmeyer (SG Hameln 74) mit jeweils 11 Treffern. Dann kommt Kastriot Hasani mit neun Buden, Alexander Rogowski ist Siebter.

 In der Kreisliga steht Dominik Chwalek vom TSV Hagenburg mit 14 Treffern souverän an der Spitze. Der Neuzugang ist noch der traditionelle Reinschießer. Der Stürmer mit dem ausgeprägten Torinstinkt macht nicht so viele Wege, ist auch nicht der sprintstärkste, aber er ist vor dem Tor eiskalt. Was sagte sein Trainer Christoph Lempert vor Saisonbeginn: „Dominik macht aus zehn Chancen neun Tore.“ Dahinter folgen Torben Sieg (10 Tore) und Steven Schubert (9) von der Rodenberger Torfabrik sowie David Glawion (9) vom TSV Algesdorf. „Oldie“ Sven Eberwein (8) gehört in der Kreisliga genauso zur Spitzengruppe wie Youngster Sebastian Wagner (8) vom SC Auetal. Und auch ein Handballer sorgt für Furore: Julian Frädermann vom MTV Rehren A.R. soll nicht nur den Neuling zum Klassenerhalt schießen, sondern auch die HSG Schaumburg Nord in der Oberliga mit Toren vor dem Abstieg retten.

 Und in der 1. Kreisklasse geht ein „Super-Bomber“ für den TuS Lüdersfeld auf Torejagd. Daniel Engwer kam vom Bezirksligisten TuS Niedernwöhren zum Kreisliga-Absteiger und erzielte in zwölf Spielen 30 Tore. Nach einer Statistik des Internet-Portals www.fussball.de liegt Engwer damit nicht nur in Schaumburg vorn, sondern steht sogar im niedersächsischen Herrenfußball an erster Stelle, bundesweit auf Rang 2. Die 16 Tore von Martin Gebenstein vom SV Victoria Lauenau sind ebenfalls eine starke Duftmarke, reichen an Engwers Leistungen aber nicht heran. Auf den weiteren Plätzen folgen René Dresenkamp vom TSV Krankenhagen (15 Tore), Julian Sennholz vom TuS Jahn Lindhorst mit 11 Toren und Sören Naguschewski vom Tabellenzweiten TuS Germania Apelern mit 10 Toren.

 Auch bei den Mannschaften sorgen Schaumburger Teams für Furore. Der VfL Bad Nenndorf erzielte in der 4. Kreisklasse in acht Spielen 66 Tore. In einer Statistik von fussball.de liegt der VfL mit diesem Wert in Niedersachsen auf dem 4. Rang. Der TuS Lüdersfeld, Tabellenführer in der 1. Kreisklasse, schafft es hier mit 61 Toren immerhin noch in die Top Ten.

 Im Jugendbereich liegen die C-Junioren der JSG Lindhorst/Sachsenhagen/Lüdersfeld mit 103 erzielten Toren laut fussball.de in Niedersachsen an erster Stelle und bundesweit noch auf einem sehr guten 7. Rang. Das Team hat bundesweit mit 10,30 Toren pro Spiel die beste Torquote auf vorzuweisen.

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