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Nienstädter verteilen fleißig Geschenke

Nienstädt / Fußball Nienstädter verteilen fleißig Geschenke

Das Zwischenhoch ist beendet, der SV Nienstädt 09 kassierte beim abstiegsbedrohten TuS Germania Hagen eine 2:4-Pleite.

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Bezirksliga (uk). „Da stehst man draußen und wird zum Elch“, sagte Nienstädts Trainer Torben Brandt angesichts des unerklärlichen Leistungseinbruchs seiner Mannschaft. Die Nienstädter hatten nämlich stark begonnen, das Spiel bestimmt und durch Christos Christou die schnelle Führung erzielt (8.). „Da haben wir uns den Ball erkämpft und sind für den Willen belohnt worden“, sagte Brandt. Die Gäste legten aber nicht nach, nutzten gute Möglichkeiten nicht.

Aus Sicht der Nienstädter versagte Schiedsrichter Stefan Wilde-brandt nach Foul an Pascal Holz einen klaren Strafstoß. Dann musste der agile Phillipp Böhning wegen einer Zerrung weichen, für ihn kam Patrick Benecke. „Patrick hat das auch gut gemacht, aber Böhning ist mit seiner Anwesenheit auf dem Spielfeld so etwas wie ein Fixpunkt. Wir spielen dann anders“, sagte Brandt und so kam der letzte Pass nicht, „der absolute Wille hat gefehlt“.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste schläfrig aus der Kabine. Nach einem Stockfehler rannte Holz Hauke Martensen über den Haufen – klare Entscheidung, Strafstoß. Nils Lippert verwandelte sicher zum 1:1 (52.). „Eigentlich kein Beinbruch“, sagte Brandt, der mit ansehen musste, wie seine Mannschaft erneut die Ordnung verlor. Wenige Sekunden später der nächste Aussetzer: Keeper Bjarne Mücke haute Martensen um, erneut Strafstoß. „Der Spieler legt sich den Ball zu weit vor. Bjarne darf da nie so hingehen und hatte großes Glück, dass er nicht die Rote Karte bekommen hat“, konstatierte Brandt. Lippert trat erneut an – 2:1 (54.).

„Wir hatten eigentlich noch genug Zeit, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Ich hatte gehofft, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt. Es kam aber keine, wir haben die Köpfe hängen lassen“, ärgerte sich Brandt. Ein haltbarer Freistoß von Marco Heetel machte den Deckel auf die Partie – 3:1 (60.). Germania Hagen erhöhte durch Marvin Strobl noch 4:1 (86.). „Von uns kam bis auf die letzten drei Minuten und dem 2:4 von Jan Carganico nichts mehr. Das ist sehr enttäuschend und unerklärlich, zumal wir heute alle Spieler an Bord hatten. Wir haben drei Geschenke gemacht, dabei ist doch noch gar nicht Weihnachten“, versuchte sich Brandt in Galgenhumor.

SV Nienstädt 09: B. Mücke, Schünemann (73. Hoffmeyer), Schwarze, Christou, R. Mücke, Carganico, Holz, Grohs, M.-P. Drewes (75. Brandt), Gutzeit, Böhning (26. Benecke).

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