Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Niklas Blomberg gewinnt das Derby

Handball / Oberliga Niklas Blomberg gewinnt das Derby

An die 500 Zuschauer drängten sich in der Waltringhäuser Halle, als das erste Derby zwischen den Oberligisten HSG Schaumburg Nord und SG Hohnhorst-Haste begann. Nach 60 Minuten schallte es „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Halle, die SG feierte ihren 28:24 (17:12)-Erfolg.

Voriger Artikel
Glück des Tüchtigen
Nächster Artikel
Fair-Play-Preis für Jan Carganico

Derbysieger: Jan Hudasch legt der HSG zwei Tore ins Nest und trägt seinen Teil zum 28:24-Erfolg bei.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning. Die erwartete Derbystimmung blieb aus. „Wir spielen hier ein Derby und die Halle ist totenstill“, wunderte sich SG-Coach Stefan Schmidt-Kolberg. „In der Halle war Totentanz, auf der Platte kam nicht viel Feuer rüber, so ein bisschen mehr Unterstützung könnte man erwarten“, meinte HSG-Coach Jörg Hasselbring.

 Entscheidend waren zwei Situationen. Nachdem die HSG konzentriert begann, die SG in der Abwehr schlafmützig spielte und 5:7 (10.) hinten lag, reagierte Schmidt-Kolberg. Für Johannes Müller ging Niklas Blomberg ins SG-Tor. Bis dahin hatte die HSG eine sehr gute Angriffsleistung gezeigt, geduldig gespielt und sicher abgeschlossen. Das änderte sich mit Blombergs Einwechslung, er hielt mehrere Würfe hintereinander und die SG glich beim 9:9 (19.) aus.

 Als die SG 11:10 (21.) führte, verlor die HSG ihre Konzentration, während die SG-Abwehr sicher stand, Blomberg fast alles hielt und sich die SG über Gegenstöße zur Pause auf 17:12 absetzte. „Schaumburg war die ersten Minuten klar besser, nach 15 Minuten hat sich unsere Abwehr stabilisiert und wir waren klar dominant“, erklärte Schmidt-Kolberg. Man habe sich die Bälle in der Abwehr erkämpft und im Tor untergebracht, so Hasselbring. „Nach 20 Minuten sind wir zu fahrlässig mit den Chancen umgegangen, hektisch geworden. Das Spiel wurde nicht mehr breit angelegt, sondern immer über die Mitte“, monierte Hasselbring die nachlassende taktische Disziplin.

 Im Angriff blieb die HSG mit einigen zu leicht vergebenen Chancen fahrlässig, die SG spielte ihren Stiefel kühl runter.

HSG Schaumburg Nord: Dohmeier 6, Jannis Frädermann 4, Lattwesen 4, Kleine 3, Peters 2, Julian Frädermann 1, Rose 1, Patric Daseking 2, Acheampong 1.

SG Hohnhorst-Haste: Reichardt 8, Kirchmann 5, Reinsch 5, Harendt 3, Blanke 2, Wilhelms 2, Hudasch 2, Blazek 1.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Hier geht es zu den Kandidaten und zur Abstimmung... mehr

Die besten Quoten für Hannover 96 findest du bei SmartBets.

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie tolle Tagestipppreise. Auf den Gesamtsieger der Saison 2017/18 wartet ein attraktiver Hauptgewinn. mehr