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Noch zweimal den Bock umstoßen

Handball Noch zweimal den Bock umstoßen

Jetzt gilt es, nachzulegen: Der Erstligist GWD Minden spielt am Mittwoch um 20.15 Uhr bei MT Melsungen um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

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Quelle: uk

Handball. Der 36:30-Erfolg gegen den HSV Hamburg hat im Lager der Ostwestfalen für große Erleichterung gesorgt. „Natürlich hat der Sieg eine gute Grundstimmung verschafft. Aber wir stecken bis zum Ende der Saison im Abstiegskampf, deshalb müssen wir den Bock noch zweimal umstoßen, um einen guten Jahresabschluss zu haben“, fordert GWD-Manager Horst Bredemeier.

 Der erste Erfolg zur weiteren Beruhigung der Lage soll nach Möglichkeit bereits in Melsungen gelingen. Die Hessen spielen in der Rothenbach-Halle in Kassel und haben eine starke Mannschaft beisammen. „Nicht so stark wie Hamburg, aber immer noch sehr gut. Sie können aus dem Vollen schöpfen, sind sehr eingespielt und haben eine starke Abwehr mit einem sehr guten Torhüter Mikael Appelgren dahinter“, weiß GWD-Coach Goran Perkovac.

 Bislang waren die Leistungen der Mindener in fremden Hallen überschaubar. Ein Sieg im Derby beim TuS-N-Lübbecke – mehr gab es bislang nicht zu holen.

 Aber der Erfolg vom Sonntag macht Perkovac Mut: „Wir haben vor dem Spiel gegen Hamburg auf hohem Niveau trainiert. Das hat den Unterschied ausgemacht.“

 Durch Neuzugang Magnus Jernemyr habe die Abwehr um Miladin Kozlina Sicherheit bekommen, so der Trainer. „Er ist ein Weltklasse-Spieler, der bei einem Weltklasse-Verein gespielt hat, da spielt das Alter keine große Rolle. Wir haben gewusst, dass er uns helfen wird. Er hat die Schwächen der anderen zugelaufen. Was wir nicht wussten, ist, dass er für so eine positive Stimmung sorgt und die Mitspieler mitzieht“, sagt Bredemeier. Die Hauptlast müsse aber der alte Kader um Kozlina und Dalibor Doder tragen, so Bredemeier.

 Dem schwedischen Spielmacher sagt man nach, dass er oft nur vor heimischem Publikum gute Spiele zeigt. Auch da sei Luft nach oben, so die GWD-Verantwortlichen.

 Bei GWD sind am Mittwoch, bis auf die Langzeitverletzten, alle Spieler an Bord. „Es ist die gleiche Mannschaft wie gegen Hamburg. Ich verlange einen Riesenkampf. Melsungen lebt von Kontern und einfachen Toren, die dürfen wir nicht zulassen“, sagt Perkovac.

 In der vergangenen Saison hat GWD das Spiel lange offen gehalten. So soll es auch am Mittwoch sein. „Ein Punkt wäre ein großer Auftrieb“, sagt Perkovac. uk

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