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Nur mit halbem Herz

Handball Nur mit halbem Herz

Das war nichts für schwache Nerven: Die HSG Exten-Rinteln hat sich in der Herren-Regionsoberliga gegen die Handballfreunde Aerzen extrem schwergetan. Am Ende stand ein knapper 31:29 (15:13)-Sieg für die HSG auf der Anzeigentafel.

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Alexander Ermakov (links) macht 25 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer für die HSG Exten-Rinteln zum 31:29-Erfolg.

Quelle: ph

Handball. „Wir haben nur mit halbem Herz gespielt, nicht 60 Minuten lang geackert“, war Spielertrainer Saulius Tonkunas vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht. Der Litauer musste vor dem Spiel umbauen. Fynn Lembke und Tobias Albrecht fielen kurzfristig aus. Dafür konnte Felix Kortemeier spielen und übernahm die Rolle des Linksaußen. Der Abstiegskandidat aus Aerzen hielt gut dagegen und nutzte die Fehler der HSG aus. Rosvaldas Ramunis brachte die Hausherren nach zehn Minuten zum ersten Mal in Führung. Die HSG lag 5:4 vorne und baute den Vorsprung durch Tore von Alexander Ermakov auf 14:10 (25.) aus. Aber es schlichen sich wieder einige Ballverluste ein, sodass die Gäste zur Pause auf 15:13 verkürzten.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die HSG führte mit 19:17 (40.), geriet dann nach Zeitstrafen für Kortemeier und Holger Müller in doppelte Unterzahl. Die HF glich zum 19:19 (43.) aus. Das Match war wieder völlig offen. Die HSG legte immer ein Tor vor. Ramunis war nicht zu stoppen und traf nach Belieben. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Durch vier von Sebastian Steup verwandelte Siebenmeter in Folge blieben die Aerzener auf Tuchfühlung (24:24). Die Spannung nahm weiter zu. Ramunis und Ermakov brachten die HSG mit 30:27 (57.) in Front. Dann flogen Kortemeier und Ramunis mit Zeitstrafen vom Feld. In doppelter Unterzahl musste die HSG das 30:29 schlucken. Ermakov übernahm die Verantwortung und traf 25 Sekunden vor Schluss zum 31:29. Diesmal hatten die Handballfreunde keine Antwort mehr auf Lager. Die HSG freute sich über einen 31:29-Zittersieg.

„Sieg ist Sieg, aber die Art und Weise des Erfolges gefällt mir nicht. Vielleicht ist die Mannschaft satt vom Handball und die Pause kommt gerade richtig. Rosvaldas Ramunis hat uns mit seiner Gewalt und Durchsetzungsvermögen gerettet. Wir müssen über 60 Minuten wach sein“, beschönigt Tonkunas nichts.

HSG: Ermakov 10, Seifert 4, Ramunis 10, Stundner 2, Kortemeier 4, Müller 1. seb

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