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Ohne Bodenburg und Reese ins Derby

Handball / Oberliga Ohne Bodenburg und Reese ins Derby

Auf dieses Spiel haben sie lange gewartet: Oberligist HSG Schaumburg Nord hat den Nachbarn SG Hohnhorst-Haste zu Gast.

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Nur nicht ausrutschen: Jannis Frädermann und HSG Schaumburg Nord möchten das Derby allzu gerne gewinnen und den Nachbarn in die Schranken weisen.

Quelle: hga

Von Heinz-Gerd Arning. Die Waltringhäuser Sporthalle wird aus allen Nähten platzen, wenn der Aufsteiger auf seinen Nachbarn trifft. Hier geht es ums Prestige, nur wenige Kilometer Strecke trennen die Kontrahenten. Richtig interessant wird das Spiel in Hinsicht auf die seit einiger Zeit laufenden Gespräche über eine mögliche Fusion. Somit dürften schon die äußeren Umstände der Begegnung für reichlich Atmosphäre in der Halle sorgen.

 Sportlich stehen sich die Kontrahenten schon ziemlich nahe, soweit es die aktuelle Tabelle angeht. Die von Jörg Hasselbring trainierte HSG steht mit 8:6-Punkten auf Rang sechs, auf Rang acht wird die von Stefan Schmidt-Kolberg trainierte SG mit 7:5-Punkten geführt. Allerdings hat die SG ein Spiel weniger auf dem Konto. Am vergangenen Wochenende pausierte die SG, während die HSG beim Tabellenführer MTV Großenheidorn 23:35 unterlag.

 Der Tabellenführer war zu stark für den Aufsteiger, der zudem noch auf Maik Bodenburg und Lukas Reese verzichten musste. Michael Peters schied im Spielverlauf aus, hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Bodenburg droht länger verletzt auszufallen, Reese wird erneut für die HF Springe in der 3. Liga spielen.

 Auf der anderen Seite fing sich die SG vor ihrem freien Wochenende beim Northeimer HC eine 20:36-Klatsche. Für die SG das Streichergebnis der Saison, offenbar hielt sich die Gegenwehr in ungeliebter Halle mit noch viel ungeliebterem Ball in Grenzen. In Waltringhausen muss die Mannschaft wieder richtig Fahrt aufnehmen, die Erwartungen gehen klar in Richtung Derbysieg. Nicht ganz einfach, die SG stellt sich schon mal launisch vor. Gelingt das Abrufen der mannschaftlichen Geschlossenheit sowie das Entfachen des Kampfgeistes wird es für die HSG ganz schwer, in die Nähe eines Derbysieges zu kommen.

 Personell hat die SG Vorteile, gerade nach den Ausfällen von Bodenburg und Reese. Dennoch bleibt es ein Derby, in eigener Halle wird der Aufsteiger alles versuchen, um den Nachbarn zu schlagen.

 Man sei bestens vorbereitet, so SG-Coach Schmidt-Kolberg. „Wir wissen, was sie können. Wir wissen aber auch, was wir können und werden entsprechend auftreten“, erklärt der SG-Coach. Die Vorfreude auf eine volle Halle und das Derby sei riesig, so Schmidt-Kolberg.

 In den Hauptrollen werden die Abwehrreihen auftreten, die müssen auf beiden Seiten oft genug die Fehler der Angreifer ausbügeln. Das gilt für beide, die SG zeigte bisher einen großzügigen Umgang mit klaren Torchancen. Die HSG ihrerseits produzierte in Großenheidorn etliche Fehler, die gnadenlos bestraft wurden.

 Die Bühne steht bereit, die Fans freuen sich auf eine Aufführung der besonderen Art. In das Gemenge von Vorteilen und Nachteilen kommen noch Tagesform und Schiedsrichter, beides kann für Überraschungen sorgen.

 Anwurf: Samstag, 18 Uhr.

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