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Party im Jahnstadion

Fußball Party im Jahnstadion

Keine Spur von November-Depression im Jahnstadion: Stattdessen Sommer, Sonne, Sonnenschein und eine richtig fette Party.

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Respektlos: Jan Steininger lässt dem ehemaligen Nationalspieler Fabian Ernst (hinten) keinen Raum und erobert den Ball.

Quelle: uk

Fußball. Das 8:1 des VfL Bückeburg in der Landesliga gegen den OSV Hannover hat den Charakter eines mächtigen Herbststurmes gehabt.

 Die Gäste knickten reihenweise weg, samt Fabian Ernst, dem 24-fachen deutschen Nationalspieler. Auch er wurde vom Bückeburger Orkan hinweg gefegt. „Wir wussten, dass der OSV wenig Lust hat, zurückzulaufen, wenn er erst einmal hinten liegt“, erklärte VfL-Trainer Timo Nottebrock, dessen Mannschaft sein Konzept perfekt umsetzte. Bückeburg kam gut in die Zweikämpfe, machte Druck und erzwang Freistöße, die mustergültig in Tore umgesetzt wurden. Manch ein Zuschauer wurde geblendet, von der tief stehenden Sonne, aber auch von der Tatkraft und vom zwingenden Spiel des VfL.

 Das Protokoll des Fußballspiels liest sich wie die Bilanz eines Naturereignisses. Die 6. Minute: Eckball Burak Buruk, Pascal Könemann im Nachsetzen – 1:0. Die 16. Minute: Freistoß Buruk genau auf den Kopf von Alexander Bremer – 2:0. Die 23. Minute: Erneut Buruk mit einem Freistoß, diesmal Kopfball Pascal Könemann – 3:0. Die 26. Minute: Der panische Sydney Bazonzila mit missglückter Abwehr, Buruk mit einer trockenen 25-Meter-Danksagung – 4:0. Die 40. Minute: Pascal „Paule“ Herting aus 30 Metern genau in den Winkel – 5:0-Pausenstand, weil der VfL das katastrophale Abwehrverhalten des OSV Hannover auszunutzen wusste.

 In der Kabine schien den Gästen zu dämmern, dass sie mehr unternehmen müssen, um nicht noch schlimmer zerzaust zu werden. Sie verkürzten durch Umut Yilderim in der 48. Minute auf 1:5 und wurden aktiver. Doch dann tobte sich der Bückeburger Tornado ein zweites Mal aus. Der VfL hatte Räume, die vom OSV durch mangelnde Laufbereitschaft angeboten wurden. Auch Ernst hatte bereits sichtbar die Lust am Spiel verloren. 61. Minute: Viel Platz für Herting, Bremer und den Torschützen Buruk – 6:1. 78. Minute: Pascal Könemann scheitert mit Urgewalt, Herting setzt aus 16 Metern mit Überlegung und einem sauberen Flachschuss nach – 7:1. In der 90. Minute schließlich noch das 8:1 durch den eingewechselten Tobias Versick.

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Städter, Bremer, Buruk, Buchholz (73. Tobias Versick), Herting (82. Buchwald), Steininger (82. Sollte), Bastian Könemann. jö

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