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Phlegma abgelegt

HSG Schaumburg Nord besiegt Angstgegner Lehrter SV mit 25:24 Phlegma abgelegt

Sie haben ihr Phlegma abgelegt: Oberligist HSG Schaumburg Nord hat erstmals den Lehrter SV mit 25:24 (10:13) bezwungen und den fünften Tabellenplatz verteidigt.

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Alexander Müller (Mitte) wird von der Lehrter Abwehr in die Zange genommen, das Spiel gewinnt seine HSG mit 25:24.

Quelle: hga

Handball. Dabei war das knappe Endergebnis noch das positivste am gesamten Spiel. Bis zur 40. Minute scheiterte die HSG an der Aufgabe, die Ausfälle von Julian Frädermann, Maximilian Dohmeier und Torhüter Timo Wilke zu kompensieren. Mit Maik Bodenburg fiel kurzfristig ein erfahrener Spieler aus. Erst nach der Roten Karte für HSG-Torhüter Niklas Blomberg beim 13:15 (39.) wegen Foulspiels wachte die HSG auf und begann die Aufgabe mit dem nötigen Kampfgeist anzunehmen.

 „Wir sind in der zweiten Halbzeit über den Kampf gekommen, etwas anderes ist im Moment nicht möglich“, erklärte HSG-Coach Jörg Hasselbring. Dass junge Spieler wie Alexander Müller und Nicolai Hengst im Rückraum Fehler machen würden, sei normal, so der Coach. „Man kann von der Mannschaft keine spielerischen Wunder verlangen“, sagte Hasselbring. Da lag der Coach richtig, aber der Wille zum Kampf auf Biegen und Brechen kam fast zu spät.

 In der ersten Halbzeit war die Angriffsleistung desolat. Alexander Müller erzielte erst in der 10. Minute den ersten Treffer zum 1:3. Allein bis zur Halbzeit fuhr die HSG 16 Angriffe ohne erfolgreichen Abschluss. Lehrte war eines gewiss nicht: ein starker Gegner. Der Gast lebte von den Fehlern der HSG, die ohne Emotionen und den Willen, auch mal ein Tor zu erzwingen vorging. Bis zu Blombergs Platzverweis rechnete kaum noch jemand mit einer Wende.

 Doch die kam, weil Philipp Reinsch zwei Tempogegenstöße in Folge zum 16:17 (45.) abschloss und Lukas Reese in der 46. Minute den dritten Tempogegenstoß zum 17:17 nutzte. Hengst markierte mit dem 20:19 (50.) die erste Führung, Lehrte reagierte mit Fehlern im Angriff. Es folgte eine umkämpfte Schlussphase, in der Marcel Rose mit dem 25:24 20 Sekunden vor dem Ende alles klar machte.

HSG: Reinsch 8, Rose 3, Reese 3, Jannis Frädermann 2, Hengst 2, Müller 2, Lattwesen 2/1, Kleine 1, Blanke 1, Thieme 1. hga

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