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„Pokalheld“ Paker ist zufrieden

Bückeburg / Fußball „Pokalheld“ Paker ist zufrieden

Nach dem Ende der aktiven Laufbahn bleiben viele Fußballer ihrer Sportart treu und werden Trainer. Dabei bestimmen sie das Ende ihrer Karriere selbst und bereiten sich intensiv auf die neue Tätigkeit vor. Doch einige Fußballer können ihr Karriereende nicht selber bestimmen. Schwere Verletzungen zwingen sie dazu. So auch bei Andreas Paker.

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Andreas Paker gibt bei den Landesliga-B-Junioren des VfL Bückeburg die Richtung vor.

Quelle: ph

Von Luis Böhm. In seinen Glanzzeiten war der 46-Jährige ein gefürchteter, kantiger und kompromissloser Manndecker, heute ist der gelernte Maler Juniorentrainer beim VfL Bückeburg.

 Andreas Paker spielte beim VfL Bückeburg, dem TuS Hessisch Oldendorf und dem FC Preußen Hameln 07. Als sich der VfL Bückeburg im Jahr 1989 durch den Gewinn des Niedersachsenpokals für die erste Runde des DFB-Pokals qualifizierte, zählte Paker zu den „Pokalhelden“. Doch eine Knieverletzung bereitete dieser Karriere im Jahr 2002 ein abruptes Ende. „Das war schon echt schlimm. Zumal ich gerne noch weiter gespielt hätte und den Zeitpunkt meines Karriereendes selbst aussuchen wollte“, blickt Paker zurück. Diese Verletzung bedeutete gleichzeitig den Start der unfreiwilligen Trainerlaufbahn. „Eigentlich hatte ich nie so weit gedacht und auch nie vorgehabt, Trainer zu werden. Deswegen war es auch eher Zufall, dass ich einer wurde.“ Nach einigen Gesprächen wurde Paker schließlich Trainer der Damenmannschaft des VfL Bückeburg.

 Generell, verrät Paker, seien die prägenden Personen in seiner Laufbahn stets aus seinem eigenen Umfeld kamen. „Leute wie Klaus Kramer, Heinz Trieschmann, Werner Heinke und Uwe Cording haben mich beeindruckt. Das waren alles Leute mit Überzeugungskraft. Letzterer hat mir auch damals den Sprung in den Herrenbereich ermöglicht.“

 Auch in seiner späteren Tätigkeit als Trainer hat sich Paker stets von Leuten aus seinem Umfeld inspirieren lassen. „Der Fußball hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Er ist viel spielorientierter und weniger kämpferisch geworden. Früher wurdest du als Verteidiger hingestellt und bekamst die Aufgabe, deinen Gegenspieler „totzumachen“, heute ist das zum Glück nicht mehr so“, erzählt Paker mit einem Schmunzeln.

 Nach einer Station als Trainer der Regionalliga-Frauen der SG Schamerloh und nach ein paar Jahren beim SC Rinteln als Kotrainer von Thorsten Rinne landete Paker schließlich wieder beim VfL Bückeburg. Hier trainierte er diverse Jugendmannschaften. An der Arbeit mit Jugendlichen reize ihn, so Paker, dass das Teamgefühl und der Wille, sich zu beweisen, bei jungen Spielern noch stärker vorhanden sei als bei Herrenspielern. „Die Spieler haben ein viel innigeres Verhältnis zueinander“, sagt Paker. Bei seinem aktuellen Engagement als Trainer der B-Junioren motiviert ihn dies besonders. Das starke Gemeinschaftsgefühl in der Mannschaft sei imponierend. Das bringt den meisten Spaß.“ Er wirkt gelöst bei dieser Aussage, scheint sich doch mit der Position als Trainer angefreundet zu haben. „Ich bin zufrieden mit dem, was ich momentan tue. Ich bin beim VfL glücklich und würde mir wünschen, hier auch meine Karriere zu Ende bringen zu dürfen. Dieses Mal aber gewollt.“

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