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Provokant, hart und unfair

Handball Provokant, hart und unfair

Das war ein Auftakt nach Maß: In der WSL-Regionsoberliga hat der VfL Stadthagen einen 28:25 (16:12)-Auswärtssieg beim Landesliga-Absteiger TuS Empelde eingefahren.

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Auftakt nach Maß

Stefan Bergmann und die HSG Exten-Rinteln freuen sich über einen schwer erkämpften 30:26-Sieg bei der TSG Emmerthal II.

Quelle: tol

Handball. Männer: TuS Empelde – VfL Stadthagen 25:28 (12:16).

Der VfL hat vier Torhüter im Kader, am Spieltag musste aber Kreisläufer Tobias Baumgarten in den Kasten. „Zwei Keeper verletzt, einer verreist und einer beruflich unterwegs“, erkärte VfL-Teamsprecher Lukas Tadge den Notstand. „Aber Tobi hat das ordentlich gemacht und uns gut im Spiel gehalten.“ Die Gäste dominierten die Begegnung vom Start weg. Man habe immer geführt, so Tadge. Über 5:2, 9:5 und 12:7 nahmen die Kreisstädter einen vier-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit hielt der VfL die Gastgeber bis zum 19:15 auf Distanz. Bei 21:20 und 23:22 wurde es doch noch mal eng. „Aber es hat sich auf der Platte nicht knapp angefühlt. Durch gutes Rückzugsverhalten sind wir wieder auf 26:23 weggezogen“, sagte Tadge.

VfL:  M. Fischer 6, Leinert 6/4, M. Bohnhorst 5, Drinkhut 3, Gransee 2, Harting 2, Spiekermann 2, Harmening 1, Tadge 1. HANDBALL. TSG Emmerthal II – HSG Exten-Rinteln 26:30 (14:13).

Die Schiedsrichter hatten in einem reinen Kampfspiel einen schweren Stand, verhängten 21 Zeitstrafen und zeigten fünf Rote und zwei Blaue Karten. „Das war ein hartes, unfaires und sehr emotionales Spiel. Keiner wollte verlieren. Beide Mannschaften agierten sehr provokant“, berichtete Trainer Saulius Tonkunas. Die Gäste erwischten den besseren Start und führten schnell mit 3:0. Dann sah Spielmacher Tomas Tonkunas nach einem Foul die Rote Karte.

„Der Platzverweis war übertrieben. Dadurch bekam unser Spiel einen kleinen Knick“, analysierte der Litauer. Da auch Manuel Stundner nicht zur Verfügung stand, übernahm der Coach die Rolle des Aufbauspielers. Emmerthal glich zum 8:8 aus und ging zur Halbzeit mit 14:13 in Führung. „Wir mussten viel in Unterzahl spielen, deshalb lagen wir in der Pause auch zurück“, so Saulius Tonkunas.

Ruppige Schlussphase

Im zweiten Abschnitt konzentrierte sich die HSG mehr auf das Handballspielen. Die Gäste glichen zum 16:16 aus und drehten das Match in eine 19:17-Führung. Alexander Ermakov und Rosvaldas Ramunis trafen nach Belieben und so baute die HSG den Vorsprung auf 27:19 aus. „In der Schlussphase wurde die Partie noch einmal ruppig. Eimantas Grimuta sah die dritte Zeitstrafe und konnte duschen gehen, ihm folgte Ramunis mit einer weiteren Roten Karte und Spielertrainer Tonkunas sah die Blaue Karte mit Bericht. Dadurch wird Tonkunas geperrt. Auf Emmerthaler Seite gab es auch eine Rote und eine Blaue Karte. Der Gastgeber verkürzte in den letzten acht Minuten in Überzahl auf 26:30.

HSG: Ermakov 10, Ramunis 10, Seifert 2, Grimuta 4, Albrecht 1, Bergmann 2, Saulius Tonkunas 1. Frauen: HSG Schaumburg Nord II – HSG Exten-Rinteln 19:20 (11:10).

HSG Nord-Coach Dirk Göbel fand ein Remis passender. „Die Mannschaften waren gleichwertig, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, erklärte Göbel. Gäste-Coach Saulius Tonkunas hingegen befand: „Ich glaube, wir haben verdient gewonnen, weil wir ihre Fehler ausgenutzt haben“.

In der ersten Halbzeit waren die jungen Spielerinnen der Gastgeber noch aufgeregt ob des Saisonstarts, produzierten technische Fehler. Das zog sich dann wie ein roter Faden durch das Spiel der HSG Nord, die zunächst 3:6 hinten lag aber über 7:7 und 9:9 dran blieb.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste bei ihrer tief stehenden 6:0-Abwehr. Es gelangen einige Balleroberungen aufgrund von Fehlern der Gastgeber im Angriff. Die Tempogegenstöße erlaubten einfache Tore, Exten ging 17:12 in Führung. Aber die HSG-Nord war noch nicht geschlagen, bäumte sich auf und glich zum 19:19 aus. Exten gelang das 20:19, der letzte Angriff verpuffte.

HSG Nord: Bilzer 4, Hinze 4, Hungerland 3, Oltrogge 3, Blume 2, Rutetzki 2, Reese 1.

Exten/Rinteln: Esche 7, Pawel 6, Möller 4, Timm 2, Brzezinska 1. uk, seb, hga

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