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Ramunis ist kaum zu stoppen

Handball Ramunis ist kaum zu stoppen

In der Frauen-WSL-Regionsoberliga hat sich die HSG Schaumburg Nord II trotz einer deutlichen Steigerung dem Tabellenzweiten TSG Emmerthal geschlagen geben müssen.

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Handball. Frauen: HSG Schaumburg Nord II – TSG Emmerthal 26:29 (13:15).

Die von Dirk Göbel trainierte HSG-Reserve begann mit einer konzentrierten Abwehr und fand im Angriff zu alter Stärke zurück. Über 6:5 und 9:8 präsentierte sich der Gastgeber bis zum 11:10 gut, ehe einziehende Hektik zum 11:14 führte. Kurz vor der Pausensirene kassierte die HSG eine aus ihrer Sicht fragwürdige Zeitstrafe, die ohne Angabe von Gründen auf vier Minuten verdoppelt wurde. So stand die HSG Anfang der zweiten Halbzeit dreieinhalb Minuten in Unterzahl und geriet 13:18 in Rückstand. Doch die HSG kämpfte und bäumte sich auf, mehr als das Verkürzen auf 24:27 und 26:28 (58.) gelang aber nicht mehr. „Ich kann meine Mannschaft nur loben, sie hat nach fünf weniger guten Spielen wieder eine gute Angriffsleistung gezeigt“, erklärte Göbel.

HSG: Drewes 5, Pfaffe 3, Anders 3, Borcherding 3, Lauersdorf 2, Muschiol 2, Müller 2, Blume 2, Hungerland 1, Stille 1, Meyerhoff 1, Wente 1. MTV Großenheidorn II – SV Wacker Osterwald 20:28 (8:12).

Mangels Personal musste MTV-Coach Gerd Müller improvisieren. Mit Gesa Pinkenburg und Anna Röhrkasten fehlte der wichtige Teil im Rückraum, Luisa Kuhn kam erst zur zweiten Halbzeit. Mit Alicia Kracht und Laura Ohlrogge sprangen zwei A-Juniorinnen auf der Mitte ein. „Sie haben sich gut eingebracht und keine Fehler gemacht“, lobte Müller den Nachwuchs. Zweimal war die Landesliga-Reserve gleichauf mit den Gästen. Doch weder vom 8:8 noch dem 13:13 gelang ein Absetzmanöver. Der 13:18-Rückstand markierte eine Vorentscheidung, der MTV wollte zu viel und machte einfache Fehler. „Das war in der zweiten Hälfte der Knackpunkt“, sagte Müller. Beim 18:21 kam noch einmal Hoffnung auf, doch Osterwald spielte den Sieg mit hoher Konstanz nach Hause.

MTV: F. Battermann 8, Behling 6, Kuhn 2, Lodzig 2, Battermann 1, Porwit 1. HSG Exten-Rinteln – MTV Elze 20:18 (10:9.

Der Erfolg landet unter der Kategorie Arbeitssieg. „Ohne Öl läuft kein Motor. In Halbzeit eins waren wir zu schlafmützig und zu nachlässig“, analysierte HSG-Trainer Saulius Tonkunas. Die HSG agierte im Angriff zu schlampig, ließ viele Chancen liegen und führte zur Pause nur mit 10:9.

Nach der Pausenansprache zeigte der Tabellendritte eine Reaktion. Die Deckung stand gewohnt sicher, nun wurde aber auch im Angriff konzentrierter abgeschlossen. Kirstin Voß verwandelte einen Siebenmeter zum 14:11, Franziska Schlie (40.) erhöhte zum 15:11. Doch Elze kämpfte sich noch einmal zurück. Michelle Samarakov verkürzte auf 18:16 (57.). Im Gegenzug machte Annika Dinse mit dem Treffer zum 19:16 den Sack zu. Am Ende stand ein knapper 20:18-Erfolg für die HSG Exten-Rinteln auf der Anzeigentafel. „Die zweite Hälfte war gut“, lobte Tonkunas.

HSG: Schlie 2, Timm 2, Voß 3, Chmelnik 2, Lampe 4. Brzezinska 3, Pawel 2, Vietmeier 1, Dinse 1. Männer: HSG Exten-Rinteln – HSG Schaumburg Nord III 29:25 (15:12).

Die Gäste begannen recht forsch. Keeper Dominik Rasche glänzte mit guten Paraden und im Angriff zeigte sich Maximilian Dargel sehr treffsicher. Die HSG Nord lag mit 6:4 in Führung. „Dann haben wir im Angriff zu wenig Druck gemacht und einige Fahrkarten geworfen“, analysiert Trainer Thomas Schäfer. Nach einer Auszeit kam die HSG Exten-Rinteln besser in Tritt. Rückraumspieler Rosvaldas Ramunis war kaum zu stoppen und erzielte sieben Tore für die Gastgeber. Der Gastgeber glich zum 8:8 (16.) aus und setzte sich auf 13:10 (23.) ab.

Die HSG Nord antwortete mit einer Kurzdeckung gegen Ramunis. Das brachte nichts: Die HSG Exten-Rinteln ging mit einer 15:12-Führung in die Kabine. „Uns fehlte in der ersten Halbzeit die Präzision“, haderte Extens Trainer Saulius Tonkunas.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Hausherren besser. Basierend auf einer harten Deckung schraubte die HSG durch Fynn Lembke den Vorsprung auf sechs Tore zum 20:14 in die Höhe (42.). Über 24:18 (52.) landeten die Hausherren einen schwer umkämpften 29:25-Heimerfolg. Mit dem fünften Sieg am Stück festigte die Tonkunas-Sieben den zweiten Tabellenplatz. Dagegen steckt die Nord-Dritte als Vorletzter im Tabellenkeller fest.

HSG Exten: Kortemeier 1, Ermakov 8, Albrecht 1, Lembke 3, Schumann 2, Ramunis 12, Stundner 1, Hiekel 1.

HSG Nord III: Bittner 3, Dargel 7, Matthias 1, Hanke 1, Stoyke 4, Stiller 2, Meier 3, Pehlke 3. MTV Harsum – VfL 1877 Stadthagen 26:24.

Die Gäste erwischten keinen guten Tag. „Eine katastrophale Leistung“, sagte VfL-Trainer Frank Huchzermeier, der nach dem Spiel seinen Rücktritt erklärte (siehe Artikel auf dieser Seite). „Wir hätten mit 15 Toren Unterschied gewinnen müssen, haben aber an die 30 Versuche einfach verdaddelt.“ seb, hga, uk

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