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Remis schmeckt nach Niederlage

Lokalsport / Handball Remis schmeckt nach Niederlage

Der Erstligist GWD Minden wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Am Samstagabend führten die Mindener gegen die HSG Wetzlar zur Pause vor 2100 Zuschauern bereits mit 16:8-Toren.

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Ich kann nichts dafür, scheint Wetzlars spanischer Neuzugang Carlos Prieto (li.) seinem Keeper übermitteln zu wollen: Wie auch immer, Mindens Dalibor Doder nutzte die Möglichkeit zu einem wichtigen Treffer.

Quelle: uk

Handball. Die Sache hatte einen Haken, Wetzlar steigerte sich nach der Pause und gewann die zweite Halbzeit auch mit 16:8. So musste GWD in ein 24:24-Remis einwilligen, das verdächtig nach Niederlage schmeckte.

 Die Gäste aus Hessen boten vor der Pause eine schlechte Vorstellung, nichts passte zusammen. Mit einem starken Keeper Jens Vortmann im Rücken nutzten die Ostwestfalen diesmal die sich bietenden Räume und Torchancen, zogen über 3:2, 7:3 bis auf 11:5 weg (18.). Oliver Tesch, Aljoscha Schmidt und Aleksandar Svitlica vergaben sogar große Möglichkeiten, die Führung noch komfortabler auszustatten. Neuzugang Drasko Mrvaljevic und Anders Wechsler machten die Abwehrmitte dicht, in der Angriffsmitte zog Sören Südmeier die Strippen. Bei den Gästen mussten der frühere Mindener Evas Klesniks und Weltstar Ivano Bali bereits nach zehn Minuten auf die Bank. HSG-Trainer Kai Wandschneider lobte zwar die Abwehr der Mindener über den grünen Klee, aber so leicht hatten es die Gastgeber selten. „GWD hat das sehr gut gemacht, ihre Deckungssysteme sind überragend. Wir haben nur ein Tor aus dem Rückraum erzielt, Kollege Perkovac hat mit der 6:0-Deckung ins Schwarze getroffen“, sagte Wandschneider.

 So ging es zur Pause in der Kabine der Gäste „etwas lautstärker“ zu. Entsprechend lebendiger agierten die Hessen auf dem Parkett. Balic zeigte jetzt eine starke 5:1-Abwehrleistung, setzte die GWD-Angreifer mit seiner Klasse unter Druck. GWD wirkte wie gelähmt, bekam nur noch wenig auf die Reihe. Der Vorsprung bröckelte Tor um Tor, beim 20:19 (49.) war Wetzlar wieder dran. Die Mindener Verunsicherung ging so weit, dass bei einem Strafwurf niemand die Verantwortung übernehmen wollte. Schließlich fasste sich Svitlica in Herz und verwandelte zum 21:19. Von der Bank kam nichts, Trainer Goran Perkovac schaute dem Treiben zu. „Wir haben auch nach der Pause Pech mit einigen Pfostenschüssen, das war ausschlaggebend“, erklärte der Coach. Die Gäste blieben tonangebend, glichen beim 21:21 (54.) aus und gingen kurze Zeit später beim 21:22, 22:23 und 23:24 sogar in Führung. In der spannenden Schlussphase ging Dalibor Doder in die Verantwortung und erzielte zwei wichtige Tore.

 Der für den in der 2. Halbzeit glücklosen Vortmann eingewechselte Anders Persson sicherte Sekunden vor dem Abpfiff gegen Kent Robin Tönnesen zumindest einen Punkt. „Ich habe in der Pause nicht mehr daran geglaubt, noch einen Punkt zu holen“, sagte Gästetrainer Wandschneider, während Perkovac beschwichtigte: „Wir haben einen Punkt gegen den Abstieg geholt. Großes Lob an die Mannschaft für die Top-Leistung vor der Pause, die Moral spricht für die Mannschaft.“ Die Verunsicherung nach der Pause leider nicht.

GWD Minden: Mrvaljevic 1, Steiner 5, Südmeier 2, Torbrügge 1, Tesch 3, Schmidt 4/2 Siebenmeter, Svitlica 3/1, Doder 2, Bilbija 3. uk

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