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Rinteln gegen Heinz-Harald Frentzen

Rinteln / Interview Rinteln gegen Heinz-Harald Frentzen

„Start frei“ heißt es an diesem Wochenende für die ADAC GT Masters. Die Rennserie der Supersportwagen startet Ostern zum Saisonauftakt in der Motorsportarena in Oschersleben. Mit über 40 Fahrzeugen stehen am Sonntag, um 12 Uhr, mehr als 22000 Pferdestärken in der Startaufstellung. Das garantiert Hochspannung und viel Action. Eines der Einsatzteams kommt aus Rinteln. Wir sprachen mit dem 37-Jährigen Dennis Rostek vor dem Saisonauftakt.

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Dennis Rostek (links) schickt Fahrer Rene Rast auf die Strecke in Oschersleben. © pr

Herr Rostek, am Wochenende startet die ADAC GT Masters in Oschersleben. Ist es nicht beachtlich wie sich die Rennserie in den letzten zwei Jahren entwickelt hat?
Absolut, die GT Masters ist jetzt eindeutig die 2. Bundesliga im Deutschen Motorsport hinter der DTM. Mit Porsche, Ferrari, Lamborghini, Mercedes und Audi treten die wichtigsten Sportwagenhersteller im direkten Kampf gegeneinander an. Das ist wirklich etwas Besonderes. 40 Autos von acht Herstellern hatten wir im Motorsport lange nicht mehr.

Ihr Einsatzteam heißt Phoenix Pole Promotion und setzt zwei Audi R8 LMS ein. Warum der Doppelname ?
Die meisten Hersteller haben vier Fahrzeuge in zwei Einsatzteams am Start. Wir haben schon im letzten Jahr in der Kooperation mit Phoenix Racing ein Fahrzeug eingesetzt. Es ehrt mich natürlich, dass die Wahl wieder auf uns gefallen ist. Wir setzen zusammen mit Phoenix zwei Fahrzeuge ein und die anderen beiden Audi R8 LMS werden von „ABT Sportsline“ ins Rennen geschickt.

Wenn man die Starterliste liest, fallen einem schillernde Namen wie die Stuck-Söhne oder Heinz-Harald Frentzen oder auch Sven Hannawald auf, wer startet in ihren Fahrzeugen?
Das ist das besondere an der Rennserie: Die Renndistanz geht über eine Stunde mit einem Boxenstopp und Fahrerwechsel, es teilen sich also zwei Fahrer ein Fahrzeug, ein Profi und ein Newcomer. Es gibt zwei Wertungsläufe an einem Wochenende. Wir haben, so glaube ich, zwei sehr gute Fahrerpaarungen. Es sitzen in unseren Autos die Profis Christoper Haase und Rene Rast und werden ergänzt durch die Newcomer Andreas Simonsen aus Schweden und den Österreicher Stefan Landmann. Perfekt von der Papierform, aber das ist nur die Vorbereitung. Am Wochenende geht es los.

Wie schaut die Vorbereitung auf eine solche Saison aus?
Die Fahrzeuge kommen fertig entwickelt vom Hersteller zu den Kundenteams. Viel testen, ist also die Vorbereitung. Bei uns lag das Augenmerk darauf, die richtigen Paarungen auszusortieren. Ich hoffe das ist uns gut gelungen und wünsche mir, dass wir am Montagabend sagen können, dass sich das Testen im Winter gelohnt hat, weil wir einen guten Saisonstart hatten.

Phoenix war auch das Einsatzteam bei ihrem großen Erfolg des letzten Jahres, dem 3. Platz beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Fahren sie weiter?
Wenn ich das sage, kriege ich eine Gänsehaut, da Ernst Moser (Inhaber von Phoenix Racing) und mich seit letztem Jahr mehr als eine Geschäftsbeziehung verbindet. Ich weiß, dass für uns beide das Podest in Zusammenarbeit mit Audi letztes Jahr etwas ganz Besonderes war. Die Kooperation in der GT Masters ist zu großen Teilen auf diesen Erfolg zurückzuführen. Ich sitze seit nunmehr 25 Jahren selber hinter dem Lenkrad, wenn man den Kartsport mit einbezieht. Der Job als Teamchef mit den jungen Menschen und den Stars von morgen macht mir einen riesigen Spaß. Wenn es mich überkommt, so glaube ich, kann ich in der Audi-Familie schnell wieder hinter das Lenkrad wechseln. Also schauen wir einfach mal.

Oschersleben ist 180 Kilometer von Rinteln entfernt. Das kann man als Zuschauer aus unserer Heimat schnell erreichen. Die Saison hat aber acht Stationen und es geht auch nach Österreich, Belgien und Holland. Wie kann der Leser die Rennserie verfolgen?
Im Fernsehen. Man kann am Fernsehpaket sehen welchen Stellenwert die ADAC GT Masters bekommen hat. Auf dem Fernsehsender Kabel 1 mit einer Live-Übertragungszeit von drei Stunden im Free-TV kann jeder Interessierte die Rennserie verfolgen. Es heißt also: Einschalten am Sonntag für das Rennen eins und am Montag für das Rennen zwei, beides jeweils ab 11.30 Uhr.

Herr Rostek, eine Frage noch abschließend: Jeder, der sie wirklich kennt, weiß um ihren Ehrgeiz. Jetzt nicht tief stapeln; mit welchem Ostergeschenk würden sie Montag zufrieden in die Heimat zurückreisen?
Sie kennen mich anscheinend wirklich sehr gut aus den letzten Jahren. Wenn wir den zweimaligen Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen besiegen, wäre das schon gut, aber um ehrlich zu sein, er sollte dann unter den ersten Fünf sein.

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